Umwelt & Verpackung

Umwelt & Verpackung

Das Thema Nachhaltigkeit spielt auch für unser Unternehmen eine große Rolle. Nachhaltigkeit bedeutet, dass nicht erst die Gewinne eines Unternehmens in Umwelt- oder Sozialprojekte fließen, sondern dass bereits die Umsätze von Anfang an umwelt- und sozialverträglich erwirtschaftet werden.

Für uns als Unternehmen (wie für viele weitere), welches 95 % der Waren über das Internet vertreibt und innerhalb Europas verschickt, ist dies eine ziemlich große Herausforderung.


 

An erster Stelle steht die Vermeidung aller Arten von Müll. Ob Verpackungs- oder Büromüll – unser Bestreben ist die Vermeidung unter Beachtung der gegebenen Möglichkeiten.

Als Versandhändler ist gerade der Weg unserer Waren entscheidend. Wir versenden Ihre Pakete mit DHL und haben uns hier dem Umweltschutzprogramm „GoGreen“ angeschlossen. Somit wird sichergestellt, dass das beim Transport Ihrer Ware entstehende CO² vollständig ausgeglichen wird – d.h. wir versenden CO²-neutral.

Hier erfahren Sie mehr: https://www.dhl.de/de/privatkunden/kampagnenseiten/dhl-nachhaltigkeit.html

Ob Licht, Computer oder die Kaffeemaschine – eine ca. 200 m² große Photovoltaikanlage auf unserem Logistik-Gebäude dient als alternative Stromquelle.

Im Versandhandel bedarf es bei jeder Kundenbestellung Versand-, Verpackungs- und Füllmaterialien. In unserer Logistik wird eine Vielzahl an Kartongrößen verwendet, um je nach Bestellung so wenig Füllmaterialien als möglich verwenden zu müssen. Ganz ohne geht es leider nicht, da die Pakete auf dem Versandweg einige Strapazen auf sich nehmen müssen. Hierbei verwenden wir zudem Materialien wieder, welche wir bereits von unseren Lieferanten erhalten haben – natürlich nur, wenn diese nicht verunreinigt sind. Hier legen wir ebenso großen Wert auf bereits recycelte und recycelbare Materialien.

Gerade unsere Produktverpackungen werden immer wieder thematisiert. Der Markt bietet diverse Lösungen, welche größtenteils das Ziel der Nachhaltigkeit verfolgen. Genauer betrachtet tun sie es allerdings nicht grundsätzlich – häufig trügt der Schein. Das System der Wiederverwertung/Recycling ist unbestritten in Deutschland mittlerweile auf einem guten Weg – jedoch noch ausbaufähig.


 

Von Beginn an versenden wir unsere Pakete und Briefe mit DHL und nutzen seit nunmehr fast 2 Jahren den Versandservice GoGreen, um aktiv am Klimaschutz teilzunehmen. Durch einen freiwilligen zusätzlichen Beitrag (zu jedem Paket) unterstützen wir weltweite Klimaschutzprojekte zum Emissionsausgleich.
Das Ziel des GoGreen Service ist es, die transportbedingten CO²-Emissionen unserer verschickten Pakete wieder auszugleichen, um so einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Einmal im Jahr erhalten wir ein Zertifikat, auf welchem die eingesparte CO²-Menge festgehalten wird. Im Jahr 2018 waren es 16,06 t CO²e, die durch unseren Versand laut DHL entstanden sind. Dieser Verbrauch wurde durch die Unterstützung folgend beschriebener Klimaschutzprojekte ausgeglichen. Im Jahr 2019 wurden 16,40 t CO2e durch Klimaschutzprojekte in Brasilien (Energie aus Biomasse), Laos (Wasserkraft), Chile (Strom aus Deponiegas), Guatemala (Wasserfilter) und weiteren Ländern ausgeglichen.

Hier erfahren Sie mehr: https://www.dhl.de/de/privatkunden/kampagnenseiten/dhl-nachhaltigkeit.html

Keramik-Wasseraufbereiter in Kambodscha

In diesem Projekt geht es um die Energieeffizienz durch die Nutzung von Keramik-Wasseraufbereitern in Kambodscha. Das Ziel ist die Senkung von CO²-Emissionen durch die Nutzung von Filtern anstelle des Abkochens von Wasser. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass so Kolibakterien und andere Bakterien beseitigt werden, ohne dass ein Abkochen erforderlich ist. Die Keramik-Wasseraufbereiter werden lokal hergestellt und schaffen so Arbeitsplätze vor Ort.

Biosand – Wasserfilter in Honduras

Das Projekt unterstützt die Herstellung, den Verkauf und die Wartung der Filter. Durch die Nutzung wird die CO²-Emmission gesenkt und die Menschen vor Ort müssen ihr Wasser nicht mehr über offenen Feuerstellen abkochen. Durch eine biologische Sandschicht werden Organismen wie Algen oder Plankton herausgefiltert. Die Lebensdauer eines solchen Filters beträgt ca. 10 Jahre. Für die Bevölkerung erhöht sich die Lebensqualität um ein Vielfaches, da die Luftverschmutzung vor Ort reduziert wird und neue Arbeitsplätze entstehen.

Effiziente Kochersets für Lesotho

Dieses Projekt unterstützt Familien mit speziellen sehr effizienten Kochersets, um die benötigte Menge an Feuerholz zu reduzieren. In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Solar Lights vor Ort werden die Kochersets verkauft, montiert und gewartet. Diese Art von Kocher verbrauchen 80 % weniger Feuerholz als ein traditioneller Kocher. Durch die Subventionierung der Kocher durch die Post DHL Group konnte über einen Zeitraum von 10 Jahren jährlich bis zu 25.000 Tonnen CO²-Emissionen vermieden werden. Es entstehen neue Arbeitsplätze und Gesundheitsrisiken werden reduziert.

Haushalt – Biogasprogramm in China

Das Biogasprogramm in der Provinz Sichuan subventioniert Biogasanlagen in der Region, damit sich auch einkommensschwache Haushalte den Einbau einer Biogasanlage leisten können. In der Region wird oftmals organischer Abfall gesammelt und in offenen Güllegruben gelagert. Zum Kochen wird meistens Kohle verwendet. Für die Gesundheit ist beides sehr schädlich. Der Anschaffungspreis, die Instandhaltung und Reparatur für eine solche Anlage ist für viele Familien nicht leistbar. Durch die Biogasanlagen wird kein Methan mehr freigesetzt, sondern effizient zum Kochen (anstelle von Kohle) genutzt. So wird auch die Luftverschmutzung in den Gebäuden reduziert.

Solarprogramm von ORB Energy in Indien

Das Solarprogramm von ORB Energy wird in verschiedenen Bundesstaaten in Form von Photovoltaik- und Solarthermieanlagen Indiens umgesetzt. Da das Stromnetz in Indien oftmals sehr unzuverlässig ist, greifen viele Privathaushalte bei einem Stromausfall auf fossile Brennstoffe (Diesel oder Kerosin) zurück. Der Bau von Solarstromanlagen (Beleuchtung und andere Stromversorgung) und solarthermischen Anlagen (Warmwasserbereitung) verfolgt das Ziel, der Bevölkerung eine konstante Versorgung zu garantieren und dies ohne fossile Brennstoffe nutzen zu müssen.

Brunnensanierung in Malawi

Die Brunnensanierung in Malawi sorgt dafür, dass die vorhandenen Brunnen saniert werden, um ein Abkochen des Trinkwassers zu vermeiden. In den ländlichen Regionen südlich der Sahara ist die Beschaffung von Wasser ein großer Aufwand und meistens ist es die Aufgabe der Frauen und Kinder, das Wasser über die weiten Strecken zu tragen. Das vorhandene Wasser ist oftmals nicht trinkbar, da es aus verseuchten Tümpeln kommt und somit abgekocht werden muss. Durch die Sanierung der vorhandenen Brunnen ist dieses Abkochen nicht mehr notwendig, was der Umwelt und auch der Gesundheit der Menschen zu Gute kommt.

Wiederaufforstung in Panama

Die Wiederaufforstung in Panama dient der Bindung von CO²-Emissionen durch eine Wiederaufforstung degradierter Landflächen. Grundlage des Wiederaufforstungsprojektes sind ehemalige Brachflächen und extensiv genutzte Rinderweiden, um diese mit vorwiegend einheimischen Baumarten wieder aufzuforsten. Diese Flächen werden dann schonend bewirtschaftet und es findet eine nachhaltige Holzgewinnung statt. Alles im Einklang mit dem Ziel der Wiederherstellung des Ökosystems Wald. Zudem bieten die Flächen einen Wasser- und Erosionsschutz. Es werden langfristige fair bezahlte Arbeitsplätze geschaffen.

Wiederaufforstung in Uganda

Das Wiederaufforstungsprojekt in Uganda dient ebenso der Bindung von CO²-Emissionen durch eine Wiederaufforstung degradierter Landflächen. In diesem Projekt sind es Kleinbauern in verschiedenen Regionen, die ihre eigenen Flächen nutzen, um diese zu bepflanzen. Für jeden gepflanzten Baum erhalten die Kleinbauern eine Zahlung. Zusätzlich zur Aufnahme und Speicherung von CO²-Emissionen durch die Aufforstung ist das Projekt auch für die Region ein Gewinn, da es sich finanziell und sozial positiv auf das Wohlergehen der Menschen vor Ort auswirkt. Durch eine verbesserte Bewirtschaftung der Flächen und regelmäßigen Schulungen der Kleinbauer können diese effizienter genutzt werden.

Deponiegaskraftwerk in der Türkei

Das Deponiegaskraftwerk in der Türkei sorgt für eine Senkung der Treibhausgasemissionen durch die Nutzung von Deponiegas zur Stromerzeugung anstelle fossiler Brennstoffe. In Ankara und Umgebung werden jeden Tag im Durchschnitt 3500 Tonnen Siedlungsabfälle entsorgt. Davon sind ca. 60 % Bioabfälle, die weiter verwendet werden können. In der Deponiegasanlage wird das bei der Verrottung entstehende Gas abgesaugt und gelangt so nicht in die Atmosphäre. Das Gas kann zur Erzeugung von Strom genutzt werde. Die Bevölkerung wurde aktiv in das Projekt mit eingebunden und es entstanden neue Arbeitsplätze.


 

Die Frage nach der optimalen Produktverpackung ist aktuell noch ungeklärt. Wir haben uns bereits einige abbaubare Kunststoffe angesehen. Die aus Pflanzenöl, Mais, Kartoffeln oder Zuckerrohr hergestellten Materialien weisen jedoch keine überzeugenden Öko- oder Energiebilanzen auf. Hierbei spielen auch Faktoren wie z.B. Flächen- oder Wasserverbrauch, Pestizide, Feinstaub, Dünger, Treibstoffe usw. eine Rolle.

Ob Einwegverpackungen aus Plastik, Papier oder Bioplastik bestehen, spielt kaum eine Rolle. Alle Materialien verbrauchen bei der Herstellung große Mengen an Energie und Wasser und bereiten nicht selten den Komposthöfen großes Kopfzerbrechen.


 

Einwegpapier oder Einwegplastik – beides ist nicht optimal. Für unsere Produktverpackungen (Eimer, Dosen, Flaschen) verwenden wir überwiegend das bis zu 100 % recyclebare Hartplastik PE. Mithilfe der verschiedenen werkstofflichen Verfahren können die gebrauchten Kunststoffverpackungen entweder direkt zu neuen Produkten umgeschmolzen oder zu Regranulat verarbeitet werden. Somit bietet diese Lösung eine gute Wiederverwertbarkeit und schützt unsere Produkte (Pulver, Pellets, Flüssigkeiten) optimal vor Beschädigungen und Umwelteinflüssen (beim Versand, der Lagerung und dem Endverbraucher).


 

Papier ist nicht feuchtedicht und stabil genug und bietet somit nicht den nötigen Schutz für den Versand und die Lagerung der Produkte. Immerhin stehen viele der Futtereimer in den Ställen auf dem Boden oder in einem nicht „mäusesicheren“ Schrank. Ein bereits geringer Feuchteeintrag würde viele Pulver steinhart werden lassen und Pellets würden aufquellen.

Wussten Sie, dass die doppelte Menge an Wasser und Energie für die Herstellung einer Papiertüte gegenüber einer Plastiktüte benötigt wird?

Papier ist nicht gleich Papier. Auf den ersten Blick hält man eine Papiertüte in der Hand. Öffnet man diese jedoch, kommt eine weitere Tüte aus Plastik oder eine Beschichtung aus Aluminimum zum Vorschein. Diese Lösungen aus Mischmaterialien haben oftmals den Nachteil, dass sie schwer trennbar sind und somit im Restmüll bzw. der Müllverbrennung landen. Eine Wiederverwertung ist nicht möglich.

Bei Plastikbeuteln (z.B. als Nachfüllpackungen) bieten sich die Nachteile der Stabilität, der Wiederverwertbarkeit und gerade die Weichmacher in flexiblen Kunststoffen fördern die Gesundheit unserer Pferde nicht.

Es lässt sich erkennen, dass gerade die Entsorgung und Wiederverwertbarkeit wichtige Faktoren darstellen.


 

Unsere Eimer, Dosen und Flaschen können an jedem Wertstoffhof oder mittels einem Dualen System (gelber Sack) abgegeben bzw. der Wiederverwertung zugeführt werden. Dafür entrichten wir bereits im Vorfeld hohe Gebühren. Die leeren PE-Verpackungen (aus den Wertstoffhöfen kommend) werden zu 80 bis 90 % wiederverwertet. Ähnliche Werte gelten auch für Papiertüten und Kartonagen. Bei Plastiktüten sind es nach heutigem Stand verbesserungswürdige 30 bis 40 %.

Weitere Informationen und Statistiken erhalten Sie hier:

https://www.umweltbundesamt.de/daten/ressourcen-abfall/verwertung-entsorgung-ausgewaehlter-abfallarten/kunststoffabfaelle#kunststoffe-produktion-verwendung-und-verwertung
https://www.bmu.de/themen/wasser-abfall-boden/abfallwirtschaft/abfallarten-abfallstroeme/verpackungsabfaelle/

Die Entsorgung über den Restmüll ist bestimmt der schnellere und einfachere Weg, jedoch keineswegs der nachhaltigste und nicht zu empfehlen. Der Weg zum Wertstoffhof ist entscheidend, ob die Verpackung nachhaltig ist oder nicht.


 

Uns erreichten bereits einige Anfragen, ob wir unsere Produktverpackungen zurücknehmen.
Gründe hierfür waren z.B. die schwere Erreichbarkeit von Entsorgungsstellen oder unpassende Öffnungszeiten oder einfach nur die Sperrigkeit der Eimer im Allgemeinen.
Gerne bieten wir Ihnen unseren Service der Rücknahme (Dosen, Eimer, Flaschen) an. Wir führen für Sie die Verpackungen der Wiederverwertung zu.

Ablauf:

  • Senden Sie uns einfach eine E-Mail an artikel@natural-horse-care.com und nennen Sie uns die Namen und die Anzahl der Artikelverpackungen, welche Sie gerne zurücksenden möchten. Diese E-Mail dient uns rein als Information.
  • Im Anschluss können Sie die Produktverpackungen einfach auf eigene Kosten per Post an uns versenden (Natural Horse Care OHG |Innerthann 1 | 83104 Tuntenhausen).
  • Nachdem Ihr Paket bei uns eingegangen ist, erhalten Sie im Gegenzug (nach Prüfung) einen Einkaufs-Gutschein in Höhe von 10,00 € (Mindestbestellwert: 50,00 €). Bitte beachten Sie hierbei folgende Regeln!

Regeln/Hinweis:

  • Behalten Sie bei Erhalt der Ware den Karton auf, um diesen (sollte die Größe ausreichen) für den Rückversand nutzen zu können.
  • Die Dosen, Eimer und Flaschen sollten keine Produktreste enthalten (müssen aber nicht ausgewaschen sein).
  • Dieser Service gilt ausschließlich für Produktverpackungen, welche Sie bei unserem Unternehmen erworben haben.
  • Bitte versenden Sie mindestens 5 Eimer, 10 Dosen oder 10 Dosierflaschen, sollten Sie von dem kostenlosen Einkaufsgutschein Gebrauch machen wollen. Geringere Mengen werden nicht mit einem Gutschein vergütet, jedoch ebenso gewissenhaft von uns für Sie entsorgt. Versenden Sie bitte keine einzelnen Dosen, Eimer oder Flaschen – sammeln Sie eine Anzahl, welche es wert ist, erneut auf den Versandweg gebracht zu werden.
  • Hinweis: Ihre zurückgesendeten Produktverpackungen werden nicht erneut befüllt sondern durch uns dem Recycling-Kreislauf zugeführt.
  • Gutschein: Bitte beachten Sie den Mindestbestellwert von 50,00 €. Um den Gutschein einlösen zu können, müssen Sie mit Ihrem Kundenkonto eingeloggt sein.

 

Wir teilen den Wunsch nach innovativen und nachhaltigen Konzepten für unsere Produkt- und Versandverpackungen und nehmen dieses Thema sehr ernst.
Erst kürzlich dachten wir, ein optimales Material (für unsere Dosen) gefunden zu haben. Ein Öko-Plastik, welches überwiegend aus Mais hergestellt wird. Der Nachteil: der Mais kommt aus Südamerika und die Ökobilanz war sehr ernüchternd.
Eines wollen wir eben nicht – scheinbare Lösungen finden, welche nur den Eindruck erwecken, wir würden etwas für die Umwelt tun.
Wir bemühen uns weiterhin um eine optimale und innovative Lösung. Bis dahin verwenden wir weiterhin unsere PE Eimer und Dosen, da die Vorteile (wie beschrieben) im Vergleich zu den Alternativen überwiegen.