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Blutbild beim Pferd – Erythrozyten (rote Blutkörperchen)

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<!DOCTYPE html> <html> <head> </head> <body> <p><img style="float: left; margin: 10px;" title="Rote Blutkörperchen transportieren den Sauerstoff in die Zellen der Pferde." src="/media/wysiwyg/blog/futter_blutbilld_pferd/rote-blutkoerperchen-pferd.jpg" alt="rote Blutkörperchen beim Pferd - Erythrozyten - Was, wenn Werte erhöht oder zu niedrig sind?" width="35%" />Ein wichtiger im <strong>Blutbild der Pferde</strong> zu beurteilender Parameter sind die <strong>Erythrozyten</strong>. <strong>Die roten Blutkörperchen</strong> übernehmen im Organismus der Pferde eine <strong>zentrale Aufgabe bei dem Transport von Sauerstoff</strong>. Im Blut befinden sich in etwa bis zu 5 Millionen je mm³ dieser zellkernlosen Erythrozyten. Das in den Blutkörperchen befindliche Eiweiß „Hämoglobin“ ist rot und gibt dem Blut die Farbe. Hämoglobin ist für die Aufnahme und den Transport des Sauerstoffs von der Lunge und den Abtransport verbrauchten Sauerstoffs, also Kohlendioxids, zur Lunge zurück verantwortlich. Erythrozyten werden im Knochenmark der Pferde mit Hilfe von Eisen, Folsäure und Vitamin B 12 gebildet und haben eine Lebensdauer von ca. 120 Tagen. Veränderungen der Anzahl oder Form roter Blutkörperchen im Vollblut der Pferde geben Hinweise auf vorliegende Krankheiten oder Mangelzustände. Hier sollten aber Hämoglobin, Bilirubin, Hämatokrit, MCV, MCH und MCHC mit in die Betrachtung gezogen werden.</p> <hr /> <h2>Erythrozyten beim Pferd erhöht</h2> <p>Eine <strong>erhöhte Anzahl an roten Blutkörperchen beim Pferd</strong> ist häufig eine Begleiterscheinung bei allgemeinen Erkrankungen oder ein Hinweis auf Sauerstoffmangel, verursacht durch eine chronische Atemwegserkrankung (RAO, COPD) oder eine schwere Herzinsuffizienz. Selten kann hier auch ein Rückschluss auf ein Nierenproblem gezogen werden, da das für die Produktion von Erythrozyten verantwortliche Hormon Erythropoetin vor allem in den Nieren des Pferdes hergestellt wird. (Häufiger ist diese Hormonproduktion gestört und es kommt zu einem Abfall der Anzahl roter Blutkörperchen). Auch Stoffwechselerkrankungen wie z.B. ECS (Cushing), Kortisonpräparate und Hormonbehandlungen können für erhöhte Erythrozytenzahlen im Blutbild verantwortlich sein.</p> <hr /> <h2>Erythrozyten beim Pferd zu niedrig</h2> <p>Am Nahe liegendsten sind bei <strong>einem Mangel an roten Blutkörperchen beim Pferd</strong> ein erhöhter Blutverlust oder ein Mangel an wichtigen Vitalstoffen wie z.B. Eisen, Vitamin B 12, Folsäure oder eine chronische Darmerkrankung. Selten kann auch ein Kupfermangel für einen erniedrigten Erythrozytenwert im Blutbild verantwortlich gemacht werden. Chronische Infekte wie z.B. Borreliose ziehen häufig auch erniedrigte Werte nach sich - auch wenn hier weitere Untersuchungen notwendig sind. Vergiftungen mit Schwermetallen (insbesondere Blei) oder Schmerzmittel lassen ebenso die Zahl der Erythrozyten deutlich sinken. Pferde mit niedriger Anzahl an roten Blutkörperchen zeigen Leistungsschwächen, Müdigkeit (Gähnen), Kurzatmigkeit und eine hohe Puls- und Atemfrequenz.</p> <p>Die schwefelhaltigen Sulfide der <strong>Knoblauchzehe zerstören die Phosphat-Dehydrogenase</strong>, ein wichtiges Antioxidans der Erythrozyten und regen die Milz dadurch an, frische rote Blutkörperchen zu produzieren. In einem Tierversuch mit lediglich 2 Pferden (600 kg Lebendmasse - wissenschaftlich daher nicht relevant – da zu wenig Pferde) wurde erst ein Rückgang der Anzahl bei einer täglichen Fütterung von 240 Gramm getrocknetem Knoblauch festgestellt (= 1 kg frischer Knoblauch). Der Rückschluss, <strong>Knoblauch wäre daher problematisch für Pferde ist daher völlig unsinnig</strong>. Gerade mit geringen Mengen an Knoblauch (25 bis 75 Gramm/Tag) kann die Neuproduktion von roten Blutkörperchen angeregt und ein Austausch mit frischen und aktiven Erythrozyten gefördert werden.</p> <hr /> <p><em>Einzelne Laborwerte bedürfen der genauen Analyse eines Fachmanns (Tierarzt oder erfahrener Tierheilpraktiker). Ein Laborwert oder mehrere Laborwerte ohne die zusätzliche Diagnose des Patienten Pferd (Symptomatik, Vorerkrankungen usw.) sind nicht aussagekräftig genug und lassen keine sicheren Rückschlüsse zu. Im Zweifelsfall bzw. zur Untermauerung einer hauptsächlich auf das Blutbild gestützten Diagnose sollte das Blutbild mindestens einmal im Abstand von 1 bis 4 Wochen wiederholt werden.</em></p> <p> </p> </body> </html>

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