Wenn Pferde husten sind Pferdebesitzer schnell verunsichert und die ersten Gedanken kreisen um Themen wie Bronchitis, COPD oder allergischer Husten. Nicht ganz zu Unrecht. Ein nicht behandelter Husten oder eine kleine Atemwegsinfektion, die nicht bereits im Keim erstickt wird, kann sich zu einem massiven Atemwegsproblem entwickeln.

Jedoch keine Angst, nicht jede kleine Atemwegsverstimmung oder leichter Nasenausfluss muss gleich mit der chemischen Keule behandelt werden. Bei geringen Symptomen kann die frühzeitige Gabe von gezielt zusammengestellten Kräutern gute Ergebnisse erzielen. Selbst bei einer ausgeprägten Symptomatik können Kräuter unterstützend zur Behandlung eingesetzt werden.

Nachfolgend gehen wir auf die wichtigsten Hustenkräuter und deren Wirkung und Anwendungsgebiete ein.

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Anis fürs PferdAnis:

Die einjährige Heilpflanze Anis stammt aus Asien. Verwendet wird der Samen der Pflanze, der zwischen Juli und August reift. Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind ätherisches Öl, Vitamin C, Isoanethol, Ansiketon, Anissäure, Achaldehyd, Kampfer, Carvon, Eugenol, Kaffeesäure, Cumarine, Thymol und einige weitere Stoffe. Bei Pferden mit Atemwegsproblemen eignet er sich besonders durch seine auswurffördernde und schleimlösende (Sekretion wird erhöht) Wirkung. Dem Pferd wird das Abhusten erleichtert. Der Anis wirkt zusätzlich noch krampflösend und antibakteriell.

 

 

Eibischwurzel:

Den Eibisch findet man bevorzugt auf salz- und kalkhaltigen Böden. Hin und wieder auch auf feuchten Weiden und Wiesen und natürlich als Zierpflanze im Garten. Ursprünglich stammt der Eibisch aus Mittel- und Osteuropa und Nordasien. Besonders sein hoher Anteil an Schleimstoffen, Pektine und Stärke sind für Pferde mit Atemwegserkrankungen wertvoll. Pferden verabreicht man die geschnittene Eibischwurzel. Sie hilft dem Pferd eine schützende Schleimschicht im Rachen- und Mundbereich zu bilden, erleichtert das Abhusten und die Atemwege werden beruhigt. Am besten ist es die Eibischwurzel als alleiniges Zusatzfuttermittel zeitversetzt zu anderen Zusatzfuttern zu füttern, denn so kann sie am effektivsten wirken.

 

 

Enzianwurzel:

Die Enzianwurzel besitzt viele Bitterstoffe, die die Speichelbildung erhöhen und bei Krämpfen aller Art unterstützend einwirken. Auch wenn sie meist bei Magen- und Darmgeschwüren Anwendung findet, sollen die Wirkstoffe insbesondere bei Infekten der oberen Atemwege wirken. Neben Fieber wird die Enzianwurzel (nur wenige Gramm) bei Problemen in den Nasennebenhöhlen (Rhinosinusitis) eingesetzt.

 

 

Eukalyptusblätter:

Der Eukalyptus stammt ursprünglich aus Australien und gehört zur Familie der Myrtengewächse. Er besitzt einen hohen Anteil an ätherischen Ölen, Gerbstoffen, Flavonoiden und Cineol. Die meisten der genannten Inhaltstoffe befinden sich in den Eukalyptusblättern. Das Cineol sorgt dafür, dass der zähe Schleim flüssiger wird und somit leichter abgehustet werden kann. Zudem wirken sich die Inhaltstoffe des Eukalyptus auch entkrampfend auf die Atemwege aus und haben einen kühlenden Effekt auf die Schleimhäute des Pferdes. Auch das Bakterienwachstum wird reduziert. Der Eukalyptus nimmt einen positiven Einfluss auf den gesamten Atemwegsstoffwechsel und kann daher sowohl für die oberen als auch unteren Atemwege eingesetzt werden.

 

 

Gänseblümchen:

Das Gänseblümchen wächst in Asien und in Europa. Als Heilmittel werden die Blätter und Blüten der Pflanze verwendet. Enthalten sind im Gänseblümchen vor allem Saponine, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Schleimstoffe, Antioxidantien (Gelber Blütenfarbstoff), ätherische Öle und Mineralstoffe. Die Inhaltstoffe wirken schleimlösend auswurffördernd. Zudem fördern sie die körpereigenen Abwehrkräfte der Bronchien und werden von den Pferden meist gerne gefressen.

 

 

Fenchelkraut:

Der Fenchel hat seinen Ursprung in Südeuropa und in Asien. Inzwischen wird er weltweit angebaut und als Gewürz- und Heilpflanze genutzt. Er ist als mehrjährige Pflanze sehr robust und blüht von Juni bis September. Bevorzugt findet man ihn auf feuchten, kalkhaltigen und nährstoffreichen Böden. Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind ätherische und fette Öle, sowie Flavonoide. Außerdem enthält der Fenchel noch Inhaltstoffe wie Natrium, Kalium, Magnesium, Phosphor, Schwefel, Chlor, Eisen, Zink, Kupfer, Mangan, Flour und Jod. Gerne wird das Fenchelkraut bei Pferden eingesetzt die Probleme mit den oberen Atemwegen haben, da er die Schleimhäute der Bronchien unterstützt, den Schleim los zu werden. Es können aber auch die Fenchelsamen sowie auch die Fenchelfrüchte eingesetzt werden, um den Schleim in den Bronchien zu lösen.

 

 

Fichte:

Die Fichte ist in Nordamerika, Europa und Asien angesiedelt. Sie liebt feuchte und gut durchlüftete Böden und wächst auf Höhen bis zu 2000 m. Ihre Wirkung ist im Bereich der Lungenerkrankungen sehr vielseitig, da sie gut zum Inhalieren, als Tinktur oder auch zur direkten Fütterung (Fichtennadeln und Fichtensprossen) verwendet werden kann. Insbesondere die ätherischen Öle der Fichtennadeln wirken auf die Lunge desinfizierend und reinigend (im Regelfall werden die Öle zum Inhalieren verwendet). Besonders gut einsetzbar ist die Fichte bei Bronchitis, Husten allgemein, Katarrh der oberen Luftwege und Asthma. Obwohl die Fütterung der Fichte in größeren Mengen umstritten ist, besitzt sie in geringen Mengen jedoch einen hohen therapeutischen Stellenwert. Beachtet werden sollte, dass gerade bei tragenden und laktierenden Stuten vorher Rücksprache mit einem Fachmann (TA, THP, etc.) gehalten werden muss.

 

 

Holunderblüten:

Der Holunderbusch war schon bei den Germanen ein wichtiger Teil ihrer Kultur, denn er galt als Wohnort der Göttin Freya, die in Form eines Holunderbusches Haus und Hof beschützt. Der Strauch ist vielerorts zu finden. Geschätzt werden die Robustheit und geringen Ansprüche an den Mutterboden. So wächst er am häufigsten in Mitteleuropa, aber auch in Westsibirien, Indien, dem Kaukasus, Kleinasien und Nordafrika. Im Besonderen enthält er Vitamine, Fruchtsäuren, ätherische Öle und Gerbstoffe. Mit seinen Eigenschaften dient er zur Stärkung der Atemwege und des Immunsystems.

 

 

Huflattich fürs PferdHuflattich:

Der Huflattich wurde wegen seines breiten Spektrums an wirkungsvollen Inhaltsstoffen 1994 zu Recht Heilpflanze des Jahres. Folgende Inhaltsstoffe sind im Huflattich enthalten:
✔️ Pflanzlicher Schleim
✔️ Gerbstoff
✔️ Bitterstoff
✔️ Ätherische Öle (je nach Standort toxische Alkaloide)
✔️ Kalium
✔️ Natrium
✔️ Calcium
✔️ Magnesium
✔️ Insulin
✔️ Salpetersäure
✔️ Salze
✔️ Vitamin C
Die Inhaltsstoffe des Huflattich (allem voran die Schleimstoffe) lindern den Hustenreiz und lösen festsitzenden Schleim. Er unterstützt das Gewebe vor äußeren Einflüssen wie z.B. Staub und kann aus diesem Grund auch gut bei einer angegriffenen Maul- und Rachenschleimhaut helfen. Er wirkt zudem entzündungshemmend und antibakteriell. Gut kombinierbar ist der Huflattich mit Spitzwegerich, Isländisch Moos und Hagebutten.

 

 

Isländisch Moos:

Das Isländisch Moos wächst als anspruchslose Bodenflechte zum größten Teil auf kargen Böden in den Mittelgebirgen von Nord-, Mittel- und Osteuropa. Die Flechte besitzt viele Schleimstoffe für die langkettige Zuckermoleküle verantwortlich sind. Besonders hoch ist auch der Jodanteil im Isländisch Moos, es besitzt den höchsten Anteil an Jod aller Landpflanzen. Durch den hohen Schleimstoffgehalt ist das Isländisch Moos besonders bei gereizten Schleimhäuten im Rachen zu empfehlen, da es den Hustenreiz lindert und gleichzeitig auch den festsitzenden Schleim löst und das Abhusten unterstützt. Neben den Schleimstoffen enthält das Isländisch Moos auch Vitamin B12, Kieselsäure, Cetrarin, Flechtsäure und Bitterstoffe. Gerade die Bitterstoffe und die Flechtsäure lassen die Pflanze auch im Geschmack etwas bitter wirken. Die Flechtsäuren haben eine antibiotische Wirkung und eignen sich gut bei Entzündungen im Maulbereich und in den Atemwegen. Die gesamte Pflanze kann das Immunsystem durch ihre leicht antibakterielle Wirkung positiv beeinflussen.

 

 

Kornblume:

Hustenkräuter für Pferde können eine natürliche Alternative bei Atemwegsbeschwerden, Husten usw. sein.Die Kornblume stammt aus dem Mittelmeerraum und wurde bereits im antiken Griechenland zur Wundheilung eingesetzt. Augenerkrankungen wurden damit geheilt. Einige Überlieferungen behaupten sogar, dass die Kornblume auch bei Pestpatienten erfolgreich eingesetzt wurde. In der heutigen Naturheilkunde wird die Kornblume gerne für Spülungen bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum verwendet. Ihr Lebensraum befindet sich auf Unkrautfluren, Schuttplätzen und Getreidefeldern. Ihre Höhe beträgt je nach Standort und Alter, es handelt sich um eine ein- bis zweijährige Pflanze, zwischen20 und 80 cm. Sie besitzt viele Inhaltstoffe, die für eine Heilwirkung wichtig sind:
✔️ Anthocyane
✔️ Bitterstoffe
✔️ Blauer Farbstoff
✔️ Centaurocyanin
✔️ Flavonglykoside
✔️ Gerbstoff
✔️ Glykosid
✔️ Harz
✔️ Salizylsäure
✔️ Salze
✔️ Schleim
✔️ Succinylcanin
✔️ Wachs
Besonders gut geeignet aufgrund ihrer Inhaltsstoffe ist die Kornblume zur Unterstützung des Immunsystems und zur Stärkung des Rachen- und Atemwegsbereiches. Gleichzeitig beruhigt die Kornblume mit ihren adstringierenden Wirkstoffen gereizte Schleimhäute, die Atemwege und hilft beim Abtransport zähem Bronchialschleims.

 

 

Königskerze:

Die Königskerze als Heilpflanze ist für ihre reizlindernde und abwehrstärkende Wirkung bekannt. Sie sorgt dafür, dass die Lungen bei hoher Belastung besser arbeiten können. Die Königskerze stammt aus der Familie der Braunwurzgewächse. Man sagt ihr vor allem reizlindernde Effekte nach. Die wichtigsten Inhaltstoffe sind Schleimstoffe, ätherische Öle, Flavonoide, Saponine und Iridoide. Wichtig zu wissen ist, dass die Königskerze immer mit mindestens einer auswurffördernden Pflanze gemeinsam gefüttert werden sollte (z.B. Thymian). Besonders gut eignet sich eine Kombination aus Königskerze, Thymian, Fenchel, Spitzwegerich und Gänseblümchen.

 

 

Lindenblüten:

Die Linde wächst vorzugsweise in Mischwäldern und dort gerne an feuchten Standorten. Als Heilpflanze können die Blüten beider Lindenarten genutzt werden (Sommer- und Winterlinde). Die wichtigsten Inhaltstoffe der Lindenblüten sind ätherische Öle, Flavonoide, Schleimstoffe und Bitterstoffe. Eingesetzt werden können die Lindenblüten bei akuten sowie auch bei chronischen Atemwegserkrankungen. Sie wirken reizlindernd, Immunsystem stabilisierend und schleimlösend.

 

 

Lungenkraut:

Das Lungenkraut findet man bevorzugt in Laubwäldern auf kalkhaltigen Böden. Es wird bis zu 20 cm hoch und blüht als mehrjährige Pflanze zwischen April und Mai. Es besitzt viele Inhaltstoffe die eine Heilwirkung unterstützen:
✔️ Kieselsäure
✔️ Kalksalze
✔️ Kalium
✔️ Schleimstoffe
✔️ Saponine
✔️ Flavonoide
✔️ Allantoin
✔️ Mineralien
✔️ Harze
✔️ ätherische Öle
✔️ Gerbstoffe
Durch seine vielseitigen Inhaltsstoffe kann das Lungenkraut im Bereich der Atemwegserkrankungen flexibel eingesetzt werden. Insbesondere geeignet ist das Lungenkraut bei allen Formen von Katarrhen der Luftwege, bei Husten mit und ohne Schleime, bei chronischer Bronchitis und sogar bei Bluthusten. Die Schleimstoffe unterstützen die oberen Atemwege und die Kieselsäure wirkt sich im Allgemeinen positiv auf die Atemwege aus. Das Lungenkraut sollte immer nur kurweise mit einer maximalen Dauer von 6 Wochen eingesetzt werden.

 

 

Schwarzkümmelöl:

Das Schwarzkümmelöl galt schon im Altertum als vielseitiges natürliches Heilmittel und wurde bei Menschen, Pferden und Hunden angewendet. Im Bereich der Heilpflanzen ist der Nigella sativa (Ägyptische Schwarzkümmel) sehr interessant, da dieser über 100 Inhaltsstoffe aufweist, die sich positiv auf den Körper auswirken. Auch wenn der ägyptische Schwarzkümmel seinen Ursprung in Ägypten hat, wird er heutzutage in Südeuropa, Westasien, Indien und Nordafrika kultiviert angepflanzt. Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen gehören fette Öle (hoher Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren), ätherische Öle und Spurenelemente. Das Schwarzkümmelöl ist allgemein bekannt für seine immunstabilisierende Wirkung und wird gerne bei Pferden mit Atemwegserkrankungen wie Asthma, Husten oder allergischen Reaktionen eingesetzt. Gerade bei Pferden mit einer chronischen Atemwegsproblematik (COB, Heustauballergiker, usw.) kann die langfristige Fütterung von Schwarzkümmelöl Linderung verschaffen, da die entzündlichen Reaktionen und Prozesse reduziert werden und die Allergiebereitschaft abnimmt. Als kleiner Tipp: Wer für ein allergisches Pferd das Heu anfeuchtet, gibt einige Tropfen Schwarzkümmelöl ins Wasser. Das hilft, die Allergene bei Kontakt mit den Schleimhäuten direkt zu neutralisieren.

 

 

Spitzwegerich:

Der Spitzwegerich zählt zu den beliebtesten Heilpflanzen rund um Atemwegserkrankungen bei Pferden. Die Inhaltsstoffe dieser Heilpflanze wirken sehr effektiv, enthaltene Schleimstoffe bilden einen sich über die Schleimhaut der Atemwege legenden Schutzfilm. Dieser sorgt für eine reizlindernde und hustenhemmende Wirkung. Neben den Schleim- und Bitterstoffen, besitzt der Spitzwegerich noch weitere gesunderhaltene Inhaltstoffe wie Vitamin A, C, und K, Kieselsäure, Flavone, Zink, Eisen und Kalium. Gerade die Kieselsäure wirkt sich stärkend auf den Halsbereich und die Lunge aus.

 

 

Stiefmütterchen:

Das Stiefmütterchen stammt aus Mitteleuropa, gehört in die Familie der Veilchengewächse und wird als einjährige Pflanze etwa 20 cm hoch. Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind Saponine, Flavonoidglykoside, Gerbstoffe, Schleimstoffe und ätherische Öle mit Salicylsäuremethylester. Besonders gut eingesetzt werden können Stiefmütterchen aufgrund der Inhaltstoffe bei Husten, Asthma und Bronchitis.

 

 

Süßholzwurzel:

Die Süßholzwurzel ist für die Behandlung von Atemwegserkrankungen extrem wertvoll. Mehr als 40 verschiedene Flavonoide und zwischen 2 und 15 % Triterpensaponine wie z.B. Glycyrrhizin wirken umfangreich auf die Atemwege ein. Weiter enthält die Süßholzwurzel auch einen beachtlichen Anteil an Cumarine, Isoflavone, Terpentine und Aminosäuren. Die Inhaltstoffe der Süßholzwurzel unterstützen die Schleimhäute der Atemwege vermehrt dünnflüssiges Sekret zu bilden, wodurch der Schleim besser abgehustet werden kann. Die Süßholzwurzel hilft der gereizten Schleimhaut sich zu erholen, indem es die Schleimhaut schützt und dadurch auch den Hustenreiz lindert. Sie wirkt zudem antiviral, antibakteriell und somit entzündungshemmend. Gerade Pferde mit chronischen Atemwegserkrankungen können von einer Mischung aus Süßholzwurzel, Anis, Eibisch, Lindenblüten und Spitzwegerich profitieren. Die Süßholzwurzel besitzt viele positive Eigenschaften, bei einer zu langen oder sehr hoch dosierten Anwendung kann es zu negativen Nebenwirkungen kommen die sich auf körpereigene Hormone wie z.B. Kortisol oder Aldosteron auswirken können.

 

 

Thymian:

Der Thymian ist eine beliebte Gewürz- und Heilpflanze und wird vor allem in Spanien, Frankreich, Polen und Ungarn angebaut. Zwischen Mai und September steht er in der Blüte, wird geerntet und in einem schonenden Verfahren getrocknet. Eingesetzt werden kann der Thymian besonders gut bei einer Bronchitis, Katarrhen und bei Problemen in den oberen Atemwegen. Der hohe Anteil an ätherischem Öl (1-2,5%) und die weitere Zusammensetzung aus u.a. Carvacrol, Flavonoiden, Gerbstoffen und Phenolcarbonsäuren hat sich auch bei krampfartigem Husten bewährt, da es die gereizten Atemwege beruhigt. Da der Thymian die Atemwege beruhigt, kommt es zu einer Entspannung der Atemwege und somit kann der Schleim besser ausgehustet werden.

Die Menge an Heilkräutern die bei Atemwegsproblemen genutzt werden kann, ist sehr umfangreich. In vielen Fällen macht es Sinn, verschiedene Kräuter miteinander zu mischen, um den bestmöglichen Effekt zu erzielen und dem Pferd z.B. das Abhusten zu erleichtern. Für Laien ist es oft nicht einfach zu erkennen, welche Kräuter sich gut mischen lassen, miteinander harmonieren und in welcher Dosierung sie gefüttert werden sollten. Hier macht es Sinn, auf eine der vielen fertigen Mischungen zurückzugreifen, die im Handel erhältlich sind. So kann sichergestellt werden, dass die Auswahl der Kräuter und auch die Menge optimal aufeinander abgestimmt sind