Täglich einen Schuß Öl ins Futter und das Fell glänzt wie frisch gewaschen. Aber beim Einsatz der richtigen Öle können diese noch viel mehr leisten!

Fellglanz beim Pferd mit nur zwei Eßlöffeln täglich

Fette und Öle in der Pferdeernährung liefern mehr Energie pro Gramm als Kohlenhydrate oder Eiweiße (300 ml Öl liefert soviel Energie wie 1 Liter Hafer). Der Beifütterung von Ölen in der Pferdeernährung wird mittlerweile eine hohe Bedeutung beigemessen. Schon zwei Eßlöffel am Tag bringen das Fell zum Glänzen. Fett löst außerdem die fettlöslichen Vitamine aus dem Futter und ganz nebenbei bindet es den Staub der in Mischfuttern die Atemwege reizen könnte.

Senkung des Reherisikos

In der Regel werden aus der Rohfaser des Futters flüchtige Fettsäuren im Darm des Pferdes von Mikroorganismen gewonnen. Diese Fettsäuren liefern einen hohen Anteil an benötigter Energie für Ihr Pferd. Der Vorteil gegenüber ernergiereichem Kraftfutter ist, dass mit einer massvollen Ölfütterung der Eiweiß- und Stärkegehalt im Futter gesenkt werden kann.

Entzündungszellen in den Atemwegen werden gesenkt

Öle bestehen vorwiegend aus einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Ihre urspüngliche Herkunft ist pflanzlich. Tierische Öle besitzen i.d.R. einen sehr hohen Anteil an langkettigen Fettsäuren. Studien der Universität Wien bestätigen insbesondere die guten Eigenschaften der Omega-Fettsäuren in Fischölen. Bei 8 von 9 Pferden sank die Anzahl der Entzündungszellen auf ein gesundes Maß, gegenüber der Pferdegruppe, die mit einfachem Sonnenblumenöl gefüttert wurden.

Entzündungshemmende Eigenschaften bei Hautkrankheiten

Daß darüber hinaus Leinöl Entzündungen hemmen kann zeigte eine Pilotstudie an Sommerekzemern. Nach 42 Tagen gingen die Entzündungen deutlich zurück und die Testpferde reagierten deutlich weniger heftig auf die Insektenstiche als ihre Artgenossen.

Fazit: Wer Öle nur zur besseren Auflösung der Vitamine sowie als Energielieferant verwenden will, kann dies mit günstigen Ölen (wie z.B. Sonnenblumenöl von Lidl oder Aldi)  tun. Ansonsten wäre ein Leinöl/Traubenkernöl/Fischölgemisch (z.B. unser Omega Balance Öl) die richtige Wahl. (Siehe Cavallo Spezial 1 / 2006)

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