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Hagebutten für Pferde - der natürliche Vitamin-Booster bei Arthrose

Hagebutten für Pferdehagebutte-vitamin-booster-pferd

Das Thema: "Hagebutten an Pferde verfüttern", beschäftigt im Moment sehr viele Pferdebesitzer. Ein Grund dafür ist, dass die Hagebutte in den letzten 2 bis 3 Jahren auch als Heilpflanze für den Menschen wiederentdeckt wurde. Im Gespräch sind aber auch die mittlerweile veröffentlichten Studien im Humanbereich zu den vielseitigen Eigenschaften und Inhaltsstoffen der Hagebutte. Aber nicht nur für Menschen hält die Hagebutte diese gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe bereit. Auch Pferde profitieren davon. Die Hagebutte ist für Pferde ein hervorragender Vitaminspender. Wegen ihrem süßlichen Geschmack lieben die meisten Pferde die Hagebutte. Was macht diese Frucht zurzeit zum Dauerthema in der Pferdefütterung?

Die Hagebutte – Wiederentdeckung der heimischen Frucht

Jahrelang wurde sie nicht beachtet, da sie in Deutschland überall wächst und eigentlich jedem kostenlos zur Verfügung steht. Der lateinische Name „Rosa canina“ bedeutet übersetzt „hundsgemeine Rose“. Daher nennt man sie auch „Hundsrose“. Man vermutet, dass diese Begrifflichkeit deshalb verwendet wurde, weil die Hagebutte in Europa nahezu überall zu finden ist. Manchmal wird behauptet, der Begriff käme daher, weil man früher tollwütige Hunde damit behandelte. Das ist aber ziemlicher Unsinn, da der Name "Hundsrose" schon 100 Jahre vor der Entdeckung der Tollwut gebräuchlich war. Die Hagebutte wächst mit Ihren Unterarten vor allem an halbschattigen Waldrändern. Sie liebt aber auch sonnige Plätze und kann bis zu drei Meter hoch werden. Weniger bekannt ist wahrscheinlich, dass sie zu den Rosengewächsen gehört. Zur Blütezeit ist sie besonders an ihren hübschen weißen und rosafarbenen Blüten zu erkennen. Im Spätherbst ist die eigentliche Erntezeit der Hagebutte. Zu dieser Zeit haben sich über den Sommer und den Herbstanfang aus den schönen Blüten die roten Hagebuttenfrüchte gebildet. Nach der ersten frostigen Nacht werden diese Früchte besonders süß und würden sich dann für Marmeladen eignen.

In alten heilkundlichen Erwähnungen wurde die Hagebutte eher für Nieren, Gallen- und Blasenbeschwerden eingesetzt. Später fand die Hagebutte auch bei rheumatischen Beschwerden ihren Zuspruch.

Der natürliche Vitamin-Booster für das Pferd

Die Hagebutte ist ein idealer Vitamin-Booster. Sie enthält zehnmal mehr Vitamin C als eine Zitrone.

Die Schale ist für Pferde besonders wertvoll, da diese verdauungsharmonisierende Pektine enthält. Sie verhindern eine Reizung der Darmschleimhaut. Das in der Hagebutte enthaltene Vitamin C ist auch für die Funktionalität des Gelenkapparates und aller Sehnen und Bänder extrem wichtig. Blutgefäße und Kapillaren werden mit Hilfe des Vitamins C aufgebaut. Ob frisch oder getrocknet, die Hagebutte behält ihr Vitamin C und kann so auch im getrockneten Zustand den Pferden als Leckerli angeboten werden.

Nicht nur der hohe Vitamin C Gehalt und die für die Verdauung so harmonisierenden Pektine sind bei der Fütterung der Hagebutten an Pferde hervorzuheben. Galaktolipide, Fettsäuren, Carotinoide, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente sind so reichhaltig in der roten Frucht, dass sich der Stoffwechsel daran regelrecht bedienen kann.

Nährwerte Hagebutte:

  • Vitamin A                               49.100 mcg*
  • Vitamin B1                              1.000 mcg*
  • Vitamin B3                              35.000 mcg*
  • Vitamin B6                              910 mcg*
  • Vitamin C                                24.000 mg*
  • Vitamin E                                10.000 mcg*
  • Vitamin K                                200 mcg*
  • essentielle Aminosäuren        48.000 mg*

*(durchschnittliche native Inhaltsstoffe von 1 kg ganzen getrockneten Hagebutten. Angaben hier auf die Originalsubstanz. Werte können je nach Charge abweichen)

Billy´s Hagebutten (ganz) - natürlicher Vitaminbooster für Pferde Billy´s Hagebuttenschalen (fein gemahlen) - idealer Vitaminlieferant

Hagebutte - natürliche Hilfe für Pferde mit schwachem Immunsystem und Entzündungen

Die Hagebutte hilft dem Immunsystem durch ihren hohen Anteil an sekundären Pflanzenstoffen auf die Sprünge. Gerade bei Pferden mit einem schwachen Immunsystem, Infekten oder entzündlichen Vorgängen kann die Frucht als Unterstützung angeboten werden. Pferde mit Hufrollen- oder Knochenhautentzündung oder auch chronischen Schmerzen dürfen mit der Hilfe von Hagebutten auf Linderung hoffen. Gerne wird die Hagebutte auch bei Pferden mit Allergien, in der Rekonvaleszenzzeit und als Frühjahrskur verwendet.

Mehr zum Thema: "Immunsystem beim Pferd stärken"

Mit der roten Frucht Arthrose beim Pferd behandeln

Eine weitere Besonderheit der Hagebutte ist ihr hoher Anteil an Galaktolipiden. Diese Komplexverbindungen helfen Schmerzen zu lindern, entzündliche Vorgänge abzumildern und im Allgemeinen bei Arthrose. Die Wirksamkeit der überwiegend in der roten Schale enthaltenen Galaktolipide wurde von einem dänischen Forscherteam in mehreren Studien nachgewiesen. Durch die Fütterung von Hagebutten können Pferdehalter daher auch präventiv auf die Gelenke, Sehnen und Bänder einwirken. Durch die Galaktolipide wird der Bewegungsapparat geschmeidig und gesund erhalten.

Mehr zum Thema: "Arthrose Pferd - Behandlung, Therapie, Vorbeugung"

Hagebutte - als Leckerli täglich richtig dosiert – hilft Pferden auf die Sprünge

Zusammenfassend wirkt sich die Hagebutte abwehrsteigernd, entzündungshemmend und schmerzlindernd auf den Pferdeorganismus und seinen Gelenkapparat aus. Das Pferd erhält durch den hohen Gehalt an Vitalstoffen einen natürlichen Energieschub und der Organismus wird gestärkt.

Trotzdem sollte darauf geachtet werden, dass allergiegeplagte Pferde nur die ganze Frucht oder die gemahlenen vorher enthaarten Schalen erhalten. Diese feinen als „Juckpulver“ bekannten Härchen sind in geschroteten Hagebutten enthalten. Auf diese Härchen können Pferde mit Atemwegsallergien extrem reagieren. Durch die Schrotung entsteht darüber hinaus ein erhöhtes Risiko der Schimmelbildung. Daher füttern Sie bei empfindlichen Pferden idealerweise die ganze getrocknete Frucht. Wer gezielt das Immunsystem oder den Gelenkstoffwechsel auf natürliche Art und Weise unterstützen möchte, greift auf die enthaarten und entkernten Früchte (fein gemahlen) zurück. Der Großteil der Vitalstoffe sitzt nämlich in der Schale. Pferde die ganze Hagebutten verschmähen haben mit der gemahlenen Schale meist kein Akzeptanzproblem (20 bis 40 Gramm täglich).

Darf ich im Wald oder am Feldwegrand wild wachsende Hagebutten ernten?

Bedingt durch die lang anhaltende Trockenheit beginnen bereits jetzt viele Pferdebesitzer Hagebutten in freier Wildnis zu sammeln. Wer Hagebutten trocknen möchte, tut dies am besten jetzt und nicht nach dem ersten Frost. Dann werden sie zwar zuckersüß (ideal für Marmelade) aber leider auch matschig. Getrocknet werden sie am besten auf ein Küchentuch ausgebreitet im warmen Heizraum oder bei ca. 40 bis 50 °C in einem Backofen. Nun aber zur eigentlichen Frage, wann und wer, wie viel ernten darf:

Die Frage also, wer und wo z.B. Hagebutten oder Sanddornbeeren geerntet werden dürfen, regelt eigentlich das Bundesnaturschutzgesetz.

Auf allen Flächen, die von Landwirten bewirtschaftet werden (das sind in der Regel auch die Ackerränder und subventionieren Grünlandstreifen) dürfen keine Früchte geerntet werden. Früher wurde dies als Mundraub geahndet. Diesen Begriff gibt es schon seit einigen Jahrzehnten nicht mehr. Heute ist das ganz einfach Diebstahl.

Auch in Naturschutzgebieten dürfen keine Hagebutten oder Sanddornbeeren geerntet werden. (z.B.: Sanddorn wächst häufig in Dünenlandschaften - diese stehen meist unter Naturschutz - also bitte aufpassen).

Darüber hinaus dürfen Wildfrüchte nur für den privaten Gebrauch geerntet werden. Wer also 5 Pferde besitzt (Züchter, Reitbetriebe, auch Therapeuten und wer sonst irgendwie mit Pferden Geld verdient und das Abernten übertreibt) ist ggf. gewerblich unterwegs und darf nicht ernten.

Der Grund dafür ist, dass die in freier Natur lebenden Tiere diese Wildbeeren und -früchte als Winternahrung benötigen. Wir sollten daher zweimal überlegen, ob wir es so nötig haben, dass wir diesen Tieren eine wichtige Grundlage wegnehmen. Wir wissen doch jetzt noch nicht, wie lange der Winter dauert! Auch als Wildkräutersammler lernt man, dass man die Pflanze nie komplett aberntet. Immer nur so viel, dass auch sowohl die Pflanze als auch die in Symbiose lebenden Tiere und Organismen keinen Schaden leiden.

Unser Tipp:  Zur allgemeinen Unterstützung der Abwehrleistung und Verdauung füttern Sie regelmäßig 30 bis 50 Gramm ganze Hagebutten (500 bis 700 kg LM).