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Da unsere Futterproben rein der Geschmacksprobe bzw. einem Akzeptanztest dienen, bitten wir um Dein Verständnis, dass die Menge an Futterproben pro Bestellung auf 2 Stück beschränkt ist.
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Schmeckt Deinem Pferd das Produkt nicht?
Aus ernährungsphysiologischen Gründen verzichten wir bei unseren Produkten auf aromatische oder gentechnisch veränderte Zusätze, Farbstoffe oder synthetische Konservierungsstoffe. Reiben Sie bei Bedarf einen rohen Apfel oder Karotten in das Futter oder geben Sie die Probe in das tägliche Mischfutter (mit ein wenig Öl, Wasser, Apfel- oder Karottensaft). Verteile die Probe auf mehrere Tage, um Dein Pferd langsam an den Geschmack zu gewöhnen.
Was tun, wenn mein Pferd sein Ergänzungsfutter nicht frisst?
Nähr- und Wirkstoffe bei Magenproblemen beim Pferd
Gastro Care Plus wurde speziell zur Unterstützung eines gesunden Magen-Darm-Gleichgewichts beim Pferd entwickelt.
Es enthält eine ausgewogene Kombination aus L-Glutamin, Lecithin, Pektin,
Calciumcarbonat und Lebendhefen (Saccharomyces cerevisiae).
Diese Inhaltsstoffe tragen dazu bei, die empfindliche Magenschleimhaut zu schützen, den pH-Wert im Magen auszugleichen und die Verdauung zu unterstützen.
Durch den enthaltenen Lecithin-Pektin-Komplex wird eine schützende Schicht auf der Magenwand gebildet, während L-Glutamin die Regeneration der Schleimhaut unterstützt.
Calciumcarbonat wirkt als natürlicher Säurepuffer und fördert ein ausgeglichenes Magenmilieu.
Die enthaltenen Lebendhefen helfen, das mikrobielle Gleichgewicht im Darm zu stabilisieren – insbesondere bei Pferden, die durch Stress, Turniere oder Fütterungsfehler belastet sind.
Gastro Care Plus ist für Freizeit- und Sportpferde gleichermaßen geeignet und kann zur Stabilisierung des Verdauungstrakts auch langfristig eingesetzt werden.
Allgemeine & produktunabhängige Information
Magengeschwüre (EGUS) beim Pferd – Ursachen, Formen und Unterstützung
Magengeschwüre beim Pferd werden unter dem Begriff Equine Gastric Ulcer Syndrome (EGUS) zusammengefasst.
Dabei wird zwischen zwei Formen unterschieden:ESGD (Equine Squamous Gastric Disease): betrifft die drüsenlose Schleimhaut im oberen Magenbereich.EGGD (Equine Glandular Gastric Disease): betrifft die drüsenhaltige Schleimhaut im unteren Magenbereich.
Während ESGD meist durch übermäßige Magensäureeinwirkung entsteht, wird EGGD häufig mit einer geschwächten Schutzbarriere der Schleimhaut in Verbindung gebracht.
In beiden Fällen kann ein unausgeglichenes Fütterungsmanagement (z. B. zu wenig Raufutter, zu hohe Kraftfuttergaben oder zu lange Fresspausen) den Magen stark belasten.
Pferde produzieren rund um die Uhr Magensäure, weshalb regelmäßige Raufutteraufnahme und eine puffernde, rohfaserreiche Ernährung entscheidend sind.
Stress, Transport, Turniere oder auch Medikamente (z. B. Schmerzmittel) können das Risiko für Magenprobleme zusätzlich erhöhen.
Wichtige Nährstoffe zur Unterstützung des Magens:
L-Glutamin: versorgt die Zellen der Magenschleimhaut mit Energie und unterstützt die Regeneration.
Lecithin & Pektin: bilden einen schützenden Film auf der Schleimhaut und tragen zur Aufrechterhaltung der Barrierefunktion bei.
Calciumcarbonat: wirkt puffernd und trägt zu einem stabilen pH-Wert im Magen bei.
Lebendhefen (Saccharomyces cerevisiae): fördern eine stabile Darmflora und helfen, überschüssige Säure im Magen zu reduzieren.
Eine angepasste Fütterung mit strukturiertem Heu, getreidearmen Rationen und gezielter Nährstoffergänzung kann die Magen- und Darmgesundheit langfristig unterstützen.
FAQ
Wann sollte Gastro Care Plus gefüttert werden?
Gastro Care Plus eignet sich für Pferde mit empfindlichem Magen oder Verdauungsproblemen, z. B. bei Stress, Transport, Turnieren oder nach Medikamentengabe.
Es kann kurweise oder dauerhaft zur Stabilisierung des Magenmilieus gefüttert werden.
Welche Inhaltsstoffe unterstützen die Magengesundheit?
L-Glutamin – unterstützt die Regeneration der Magenschleimhaut
Lecithin & Pektin – bilden eine Schutzschicht auf der Schleimhaut
Calciumcarbonat – puffert überschüssige Säure
Lebendhefen – fördern die Verdauung und stabilisieren die Darmflora
Kann Gastro Care Plus dauerhaft gefüttert werden?
Ja, Gastro Care Plus kann langfristig eingesetzt werden.
Die Inhaltsstoffe sind für die dauerhafte Fütterung geeignet und können helfen, die Magen- und Darmfunktion nachhaltig zu unterstützen.
Besonders bei Pferden mit wiederkehrender Magenempfindlichkeit empfiehlt sich eine kontinuierliche Gabe.
Für Bewegungsfreude und Gelenkgesundheit beim Pferd
ArthriAid Omega HA Pulver ist ein hochwertiges Ergänzungsfuttermittel zur Unterstützung des Bewegungsapparates und der physiologischen Gelenkfunktion bei Pferden. Die Zusammensetzung aus Glucosamin, Chondroitinsulfat, Hyaluronsäure, MSM und Omega-3-Fettsäuren liefert Nährstoffe, die den Knorpelstoffwechsel und die Elastizität der Gelenke fördern können.
Die enthaltenen Mikronährstoffe Mangan und Vitamin C tragen zur normalen Kollagenbildung bei und sind für den Aufbau von Knorpel und Bindegewebe von zentraler Bedeutung. So eignet sich ArthriAid Omega HA sowohl für Sport- als auch für Freizeitpferde, um die Beweglichkeit und Leistungsbereitschaft langfristig zu unterstützen.
Das Pulver ist ideal für die tägliche Fütterung und kann bei regelmäßiger Gabe zur Erhaltung der Geschmeidigkeit, Belastbarkeit und Regeneration des Bewegungsapparates beitragen.
Allgemeine & produktunabhängige Information
Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Gelenkunterstützung beim Pferd
Glucosamin: Wichtiger Baustein für die Bildung von Knorpelgewebe und Gelenkflüssigkeit. Studien zeigen, dass eine ausreichende Zufuhr die physiologischen Regenerationsprozesse im Knorpel unterstützen kann.
Chondroitinsulfat: Bestandteil der extrazellulären Matrix, der Wasser im Knorpel bindet und zur Elastizität beiträgt. Untersuchungen deuten darauf hin, dass Chondroitin zur Aufrechterhaltung der Knorpelstruktur beitragen kann.
Hyaluronsäure: Ein natürlicher Bestandteil der Gelenkflüssigkeit (Synovia) mit hoher Wasserbindungsfähigkeit. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Hyaluronsäure die Viskosität der Synovia unterstützt und somit die Gleitfähigkeit der Gelenkflächen verbessert. Sie trägt zur Stoßdämpfung und zur Aufrechterhaltung der normalen Gelenkfunktion bei.
MSM (Methylsulfonylmethan): Liefert organischen Schwefel, der an der Synthese von Bindegewebe und Kollagen beteiligt ist. Studien beschreiben einen möglichen Einfluss von MSM auf die Beweglichkeit und Belastbarkeit der Gelenke.
Omega-3-Fettsäuren (EPA & DHA): Wissenschaftlich belegt ist, dass Omega-3-Fettsäuren zur Regulation physiologischer Entzündungsprozesse beitragen und den Stoffwechsel im Gelenk unterstützen können.
Vitamin C & Mangan: Tragen zur normalen Kollagenbildung für eine gesunde Knorpel- und Bindegewebsstruktur bei.
FAQ
Wann sollte ArthriAid Omega HA Pulver gefüttert werden?
ArthriAid Omega HA Pulver eignet sich zur täglichen Unterstützung der Gelenkfunktion – insbesondere:
bei regelmäßiger oder intensiver Belastung (Training, Turnier, Arbeit auf hartem Boden)
zur Unterstützung der Beweglichkeit älterer Pferde
nach Trainingspausen oder in Aufbauphasen
zur langfristigen Fütterung für einen elastischen und stabilen Bewegungsapparat
Kann ArthriAid Omega HA auch vorbeugend gefüttert werden?
Ja, ArthriAid Omega HA kann auch präventiv eingesetzt werden – z. B.:
bei erhöhter Gelenkbelastung durch Training oder Wettkämpfe
bei älteren Pferden zur Unterstützung der Beweglichkeit
zur Förderung der Gelenkstoffwechselaktivität in Ruhephasen
Worin unterscheidet sich das Pulver von der flüssigen Variante?
Das Pulver eignet sich ideal für die tägliche, langfristige Fütterung und dient der kontinuierlichen Unterstützung des Bewegungsapparates.
Ein Messlöffel Pulver (= 10 g) liefert 5 g Glucosamin.
Das ArthriAid Omega HA flüssig weist eine besonders hohe Bioverfügbarkeit auf und eignet sich für eine schnellere Nährstoffaufnahme.
25 ml der flüssigen Variante enthalten ebenfalls 5 g Glucosamin.
Beide Produkte sind ADMR-konform, getreidefrei und zur Unterstützung des Gelenkstoffwechsels geeignet.
Das Pulver dient somit als Langzeitschutz und zur täglichen Vorbeugung,
während die flüssige Variante aufgrund der höheren Bioverfügbarkeit besonders bei
erhöhtem Bedarf oder in Phasen intensiver Belastung empfohlen wird.
Nährstoffe für brüchige Hufe beim Pferd
Huf-Additiv PLUS liefert alle wichtigen Bausteine, die für das Wachstum und die Entwicklung eines stabilen und gesunden Hufes nötig sind.
Die besondere Formulierung ist frei von Getreide und Zuckerzusätzen und reich an organisch gebundenem Zink und Schwefel (MSM). Die hohe Biotinkonzentration verbessert die Hornqualität und fördert die Regeneration brüchiger oder empfindlicher Hufe. Hufstärke und Hufwachstum werden zusätzlich mit dem Schwefel, dem Silicium (Kieselgur) und allen für eine gesunde Hornbildung nötigen Aminosäuren ideal unterstützt.
Huf-Additiv PLUS ist sehr ergiebig – bereits 20 g täglich sind für ein Pferd mit 500 kg Körpergewicht ausreichend.
Warum L-Methionin und nicht DL-Methionin?
Häufig wird die essenzielle und als limitierend bezeichnete Aminosäure Methionin in einer Doppel-Bindungsform bereitgestellt = DL-Methionin. Das in einem aufwändigen Verfahren hergestellte DL-Methionin kann nur zur Hälfte genutzt werden. Es ist ausschließlich das L-Methionin, welches sich direkt an der Proteinsynthese beteiligen kann. Nach heutiger Kenntnis wird das D-Methionin zwar aufgenommen, jedoch wird es als Protein nicht erkannt und von der Niere wieder ausgeschieden. Dieser Vorgang ist zunächst zwar nicht problematisch, belastet jedoch im Zweifelsfall den Entgiftungsstoffwechsel zusätzlich. Aus diesem Grund verwenden wir die wichtige schwefelhaltige Aminosäure Methionin zukünftig nur noch in der L-Isomeren und natürlich vorkommenden Verbindung = L-Methionin.
Unterstützung der Magen- und Darmfunktion
Waterstop gleicht fütterungsbedingte Mängel an Nähr- und Inhaltsstoffen aus, welche für eine physiologische Funktion der Kotbildung und somit für die Vermeidung von Kotwasser benötigt werden. Die ausgewogene Zusammensetzung unterstützt die Funktion des Verdauungstraktes und versorgt den gesamten Magen-Darm-Trakt mit wertvollen Bausteinen, wie Vitaminen, Aminosäuren, Spurenelementen, mikrobiologischen Zusätzen und Kräutern.
Allgemeine & produktunabhängige Information
Kotwasser ist ein Symptom mit vielen Ursachen
Umstellung von Weidegras auf Heufütterung = Anpassungsprobleme der Darmflora an strukturreiches Futter
sehr eiweiß-, zucker- oder stärkereiche Fütterung = Ungleichgewicht/Verschiebung der Darmflora
Veränderungen in der Futterroutine (Weidewechsel, wechselnde Heuqualitäten, stark variierende Mengen an Kraftfutter)
Stress und Unruhe
Darmentzündungen und Magenschleimhautreizungen
mit Bakterien, Pilzen und Pilzgiften belastetes Grund- und Kraftfutter
Futterrestriktion durch Heunetze, Fressautomaten oder Fressbremsen
fehlerhafte Zahnbehandlung
Darmparasiten
minderwertige Trinkwasserqualität
Ab
58,90 €
statt
65,90 €(10.62% gespart)
(39,27 € / 1 kg)
Mineralfutter für Pferde mit PSSM2 und MIM
PSSMyo Mineral dient der ernährungsphysiologischen Unterstützung und Deckung des erhöhten Vitalstoffbedarfs von Pferden mit MIM/PSSM2, Myopathien oder muskelbedingten Leistungseinschränkungen. Hoch bioverfügbare Mikronährstoffe, Antioxidantien, essenzielle Aminosäuren sowie Vitalpilze unterstützen den Muskelstoffwechsel, verbessern die Rittigkeit und fördern eine stabile Nervenfunktion.
Bei der Gabe der empfohlenen Menge PSSMyo Mineral ist kein zusätzliches Mineralfutter mehr erforderlich.
Allgemeine & produktunabhängige Information
Myopathien beim Pferd
Equine Myopathien wie PSSM und MIM (auch PSSM 2 genannt) äußern sich häufig durch Bewegungsunwillen, Steifigkeit, ungeklärte Lahmheiten, verhärtete Muskulatur oder starkes Schwitzen.
Während bei PSSM ein einheitlicher Gendefekt vorliegt, der zu einem gestörten Kohlenhydratstoffwechsel und zu einer Einlagerung von fehlerhaftem Glykogen in der Muskulatur führt, handelt es sich bei MIM um eine Überform, die mehrere verschiedene Varianten umfasst: Man vermutet, dass eine Mutation verschiedener Gene zusammentrifft, die zu einer Struktur- und Funktionsveränderung der Muskelzellen führt.
Eine angepasste Fütterung und Haltung sowie ein gezieltes Bewegungsprogramm können sich jedoch positiv auf den Verlauf und die Symptomausprägung der Myopathie auswirken.
Für viele Pferde erweist sich eine Haltungsform als hilfreich, die eine gleichmäßige Bewegung ermöglicht. Auch das Training sollte moderat, aber regelmäßig und abwechslungsreich gestaltet werden und konsequent lange Aufwärmphasen beinhalten.
Fütterung von Pferden mit PSSM oder MIM
Bei einer Fütterung zur Unterstützung des Muskelstoffwechsels sollte auf folgende Punkt geachtet werden:
Große Kohlenhydratmengen sollten vermieden werden, insbesondere bei PSSM.
Um einen erhöhten Energiebedarf zu decken, kann auf hochwertige pflanzliche Öle zurückgegriffen werden.
Für den Aufbau und die Reparatur von Muskelzellen werden ausreichend hochwertige essenzielle Aminosäuren benötigt.
Bei den für die Muskulatur relevanten Vitalstoffen wie Vitamin E, Magnesium, Selen und Mangan kann ein Mehrbedarf bestehen.
Lale, Dilara/Zehetner, Verena: Myopathien beim Pferd: PSSM und MFM, in: news4vets 1/2024, S. 42-51
Gerber, Liza: Das erfolgreiche Management von Pferden mit Polysaccharid-Speicher-Myopathie (PSSM), in: OM & Tiergesundheit 2024 Nr. 115, S. 28-31
FAQ
Brauche ich ein zusätzliches Mineralfutter, wenn ich meinem Pferd das PSSMyo Mineral füttere?
Nein, das PSSMyo Mineral dient als vollwertiges Mineralfutter. Ein zusätzliches Mineralfutter ist nicht notwendig.
Kann ich meinem Pferd das PSSMyo Mineral zum Muskelaufbau füttern?
Das PSSMyo Mineral liefert ernährungsphysiologische Bausteine, die für den Muskelaufbau benötigt werden. Dennoch ist für einen Muskelaufbau zudem gezielte, regelmäßige Bewegung nötig.
Wie kann ich herausfinden, ob mein Pferd tatsächlich an PSSM oder MIM erkrankt ist?
PSSM lässt sich zuverlässig über einen Gentest bestimmen. Dieser Gentest lässt sich entweder durch eine Blutuntersuchung oder durch die Analyse von Mähnen- oder Schweifhaaren mit Wurzel durchführen. Auch zur Diagnose von MIM gibt es Gentests, diese sind jedoch wissenschaftlich nicht validiert. Sicher diagnostizieren lässt sich MIM nur über eine Muskelbiopsie.
Ist Weidegang für Pferde mit PSSM oder MIM problematisch?
Ob Weidegang und wenn ja, wie lange, sollte von Fall zu Fall differenziert betrachtet werden. Einige Pferde, insbesondere mit PSSM, profitieren von einem Verzicht auf Weidegang aufgrund des hohen Zuckergehaltes im Gras. In jedem Fall sollte das Anweiden aber sehr behutsam gestaltet werden.
Mineralfutter für Seniorpferde
Wenn Pferde altern… Der Rücken senkt sich, die Muskulatur nimmt ab, die ersten Stichelhaare wachsen, der Fellwechsel wird zunehmend schwieriger, die Zähne werden schlechter, Verdauungsbeschwerden nehmen zu und das Immunsystem wird schwächer.
Mit zunehmendem Alter steigt auch der Bedarf an hochwertigen Vitalstoffen. Senior on top ist auf die Versorgung und den Bedarf von älteren Pferden abgestimmt – hochverfügbare Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine und essenzielle Aminosäuren fördern die Gesundheit und das Wohlbefinden bis ins hohe Alter.
Veränderungen im Hormonhaushalt und der verlangsamte Stoffwechsel führen dazu, dass Nährstoffe, wie Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße, im Futter schlechter verdaut und aufgenommen werden. Auch kommt es zu altersbedingten Beeinträchtigungen bei der Verwertung einzelner Zusätze, sodass sowohl Mangelerscheinungen als auch Disbalancen einiger Stoffe die Folge sind.
Zusätzlich ist der Energie- und Eiweißbedarf, vor allem der Bedarf an essenziellen Aminosäuren, älterer Pferde erhöht. Senior on top stellt eine zusätzliche Versorgung mit hochwertigen Aminosäuren wie Lysin und Methionin sicher. In Kombination mit einem angepassten Bewegungsprogramm kann so dem Muskelabbau entgegengewirkt werden.
Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sollten möglichst in natürlicher und hochverfügbarer Form bereitgestellt werden. Senior on top gleicht den Mehrbedarf gezielt mittels hochwertiger Nährstoffe aus und wirkt so ernährungsbedingten Störungen entgegen und fördert die Vitalität, Lebensfreude und Leistungsfähigkeit.
Senior on top ist ein spezielles Ergänzungsfuttermittel, das als Zusatz zum alltäglichen Mineralfutter gefüttert wird, um die bisherige Basisversorgung optimal auf den altersbedingt erhöhten Vital- und Nährstoffbedarf anzupassen.
Lerne hier die Vielfalt unserer Mineralfutter kennen
Das ideale Mineralfutter für Dein Pferd - Produktempfehlungen
Das sind Deine on top Vorteile
Du kannst Deine bisherige Basisversorgung (z. B. Mineral Plus, aber auch Mineralfutter anderer Hersteller) weiterhin füttern und diese mithilfe des Senior on top auf den erhöhten Vital- und Nährstoffbedarf Deines Seniorpferdes anpassen!
Dosiere hierfür beispielsweise das Mineral Plus mit 10 g je 100 kg Körpergewicht / Tag und ergänze es mit dem Senior on top mit 5 g je 100 kg Körpergewicht / Tag.
Durch die niedrigere Dosierung des regulären Mineralfutters in Kombination mit dem Senior on top versorgst Du Deinen Senior im Vergleich zu einem reinen Senior-Mineralfutter kostenneutral oder sogar günstiger.
Des Weiteren benötigst Du für die Mineralstoffversorgung von Pferden verschiedener Altersklassen nur ein Basismineralfutter und kannst dieses durch unsere on top Produkte auf die individuellen Bedürfnisse Deines Vierbeiners anpassen.
10 % on top Rabatt für Deine Mineralfutterkombi
Kombiniere ein on top Produkt mit einem Mineralfutter* Deiner Wahl und erhalte den 10 % on top Rabatt auf diese Produktkombination.
*Der Rabatt für eine oder mehrere Produktkombinationen wird automatisch im Warenkorb berücksichtigt. Bereits reduzierte Artikel, Futterproben sowie Sonderkonditionen sind von dem Rabatt ausgeschlossen und nicht kombinierbar.
Wähle aus den folgenden Mineralfuttern
Mineral Plus Pulver | Pellets | BIGS
MeboSyn | N-Sulin
Mineral Basic | Billy's Mineral-ZERO
KP-Ultra B | Borrelos E
Ab
46,90 €
statt
49,90 €(6.01% gespart)
(18,76 € / 1 kg)
Stoffwechselvorgänge des Pferdes bei Hufrehe unterstützen
Laminitex ist ein Ergänzungsfuttermittel zur ernährungsphysiologischen Unterstützung der entgleisten Stoffwechselvorgänge bei Pferden mit erhöhter Hufrehe-Anfälligkeit oder akuter Hufrehe.
Laminitex mit neuer und optimierter Rezeptur
In Zusammenarbeit mit unseren Ernährungstherapeuten und Heilpraktikern sowie unserer Produktentwicklung haben wir in enger Abstimmung mit erfahrenen Fachtierärzten für Pferde unser speziell für Hufrehepferde entwickeltes Laminitex einem Rezeptur-Refresh unterzogen. Ziel war es die neuesten ernährungs- und veterinärwissenschafltichen sowie heilkundlichen Erkenntnisse in diese weiterentwickelte Rezeptur einfließen zu lassen.
Was ist neu am Laminitex?
Neue Rezeptur – mehr Funktion, mehr Wissenschaft, mehr Naturkraft
Unser Ergänzungsfuttermittel für rehegefährdete Pferde wurde inhaltlich grundlegend überarbeitet – mit dem Ziel, die gezielte Unterstützung von Stoffwechsel, Huflederhaut, Leber und Immunsystem noch effektiver, den wissenschaftlichen Erkenntnissen angepasst und verträglicher zu gestalten. Dabei setzen wir auf aktuelle ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse, hochwertige Rohstoffe und maximal durchdachte Synergien.
Optimiertes Aminosäureprofil – für Gewebe, Stoffwechsel und Muskelmasse
Die neue Zusammensetzung enthält jetzt ein vollständigeres Spektrum essenzieller Aminosäuren. L-Lysin, Methionin, Threonin und Tryptophan sind in deutlich erhöhter Dosierung enthalten. Diese unterstützen gezielt die Regeneration der Huflederhaut, den Erhalt der Muskulatur und eine stabile Darmbarriere – besonders wichtig bei Pferden mit EMS oder Insulinresistenz, die häufig proteinreduziert gefüttert werden. Das hilft, Muskelabbau, Bindegewebsschwäche und schlechter Hornqualität effektiv entgegenzuwirken.
Reisprotein statt Soja – hypoallergen und stoffwechselneutral
Neu in der Rezeptur ist Reisprotein als hochwertige pflanzliche Eiweißquelle. Im Vergleich zu Soja ist Reisprotein hypoallergen, frei von Phytoöstrogenen, sehr gut verdaulich und insulinneutral. Damit ist es besonders geeignet für empfindliche Pferde mit Rehe, EMS oder hormoneller Dysbalance.
Hochdosierte Mikronährstoffe – gezielt für Huf, Haut und Immunabwehr
Die neue Rezeptur enthält doppelt so viel Biotin wie zuvor (jetzt 400 mg/kg), mehr Zink und Mangan in organisch gebundener Form für eine optimale Verfügbarkeit sowie deutlich höhere Mengen an Vitamin B2, B6, B12 und Folsäure. Diese Mikronährstoffe unterstützen gezielt den Zellstoffwechsel, die Nervenfunktion sowie die Horn- und Geweberegeneration. Der Kupfergehalt wurde bewusst reduziert, um der in vielen Rationen ohnehin guten Kupferversorgung Rechnung zu tragen und ein ausgewogenes Spurenelementverhältnis sicherzustellen.
Neue sekundäre Pflanzenstoffe – für Stoffwechsel, Entgiftung und Durchblutung
Die überarbeitete Rezeptur enthält eine ausgewogene Kombination aus bewährten Kräutern und modernen Naturstoffen. Mariendistel und Artischocke unterstützen die Leber und fördern die Entgiftung. Maulbeerblätter und Coprinus tragen zur Blutzuckerregulierung bei EMS oder Insulinresistenz bei. Auricularia und Shiitake wirken gefäß- und immunmodulierend. Ginkgo und Weißdorn fördern die Mikrozirkulation in der Huflederhaut, während Zimt immunmodulieren und stoffwechselstabilisierend wirkt. Diese Kombination wirkt ganzheitlich auf Leber, Zuckerstoffwechsel und Gefäße – also genau dort, wo Hufrehe entsteht.
Stärkerer Fokus auf Darmgesundheit und Nährstoffaufnahme
Die Rezeptur enthält weiterhin hochdosierte Lebendhefe (Saccharomyces cerevisiae, 40 x 10¹⁰ KBE/kg), die die Verdaulichkeit von Rohfaser verbessert und die Darmflora stabilisiert. Das trägt zu einer besseren Futterverwertung bei – besonders wichtig bei rehefreundlicher, energiearmer Ration.
Fazit: Modern, wissenschaftlich – und bewährt natürlich
Die neue Rezeptur ist das Ergebnis einer konsequenten Weiterentwicklung – mit dem Ziel, rehegefährdete Pferde noch gezielter zu unterstützen, ohne sie zu überfordern. Sie vereint moderne Mikronährstofftherapie, klassische Pflanzenkraft und hochverträgliche Proteinkomponenten in einem Produkt, das sich ideal in jede Rehe-Ration einfügt.
Vergleich der alten und neuen Rezeptur
Laminitex alte Rezeptur
Laminitex neue Rezeptur
Verzicht auf Einzelstoffe mit hohem glykämischen Index bzw. umstrittenen Inhaltstoffen.
Verzicht auf Apfeltrester, Weizenkleie, Traubenkernmehl, Hefe extrahiert (MOS), Bierhefe, Soja.
Vitamin A 500.000 IE
Vitamin A 200.000 IEÜberschüsse sollten vermieden werden, da die Leber während einer Hufrehe bereits stark beansprucht wird. Enthält zusätzlich das für Pferde sehr gut verträgliche Beta-Carotin – als Vorstufe des Vitamin A.
Vitamin B12 5.000 mcg
Vitamin B12 10.000 mcgVitamin B12 ist über die Homocystein-Regulierung mit der Kontrolle von entzündlichen Prozessen verbunden. Hohe Homocysteinspiegel stehen im Verdacht, die Gefäßinnenhaut (Endothel) zu schädigen – ein möglicher Faktor in der Entstehung der Hufrehe. Vitamin B12 kann hier helfen, den Propionsäurestoffwechsel zu verbessern - Propionat ist eine wichtige Energiequelle bei faserreicher Fütterung. Bei Pferden mit metabolischer Hufrehe (z.B. EMS) ist die Energieverwertung aus Fetten und Proteinen gestört.
Biotin 200.000 mcg
Biotin 400.000 mcgBiotin ist empfohlen bei/nach akuter Hufrehe, zur Förderung des gesunden Hufwachstums. Bei chronischer Rehe, um den Hufaufbau langfristig zu stärken und bei Pferden mit schlechter Hornqualität begleitend zu stoffwechselstabilisierenden Maßnahmen (z. B. bei EMS, ECS, IR). Wissenschaftliche Erkenntnisse (Kentucky Equine Research) empfehlen daher bei akuter oder chronischer Hufrehe täglich 20.000 mcg Biotin.
Vitamin B6 150 mg
Vitamin B6 600 mg
Folsäure (Vitamin B9) 500 mg
Folsäure (Vitamin B9) 1.000 mg
Kobalt nicht enthalten
Kobalt 10 mg
Jod nicht enthalten
Jod 20 mgEin ausgewogener Jodstatus ist Voraussetzung für einen gesunden Stoffwechsel – der wiederum entscheidend ist für die Reheanfälligkeit.
Zink 10.000 mg
Zink 12.000 mgZink ist einer der wichtigsten Mikronährstoffe für Pferde mit Hufrehe – sowohl im akuten als auch im regenerativen Stadium. Seine Funktionen reichen von der Zellteilung bis zur Hufhornbildung, und ein Mangel kann Rehe-Symptome indirekt verschärfen oder die Heilung verzögern.
Mangan 1.000 mg
Mangan 4.000 mgMangan ist Cofaktor für zahlreiche Enzyme – besonders in Bereichen, die für Rehe relevant sind: Kollagensynthese, antioxidativer Zellschutz, Knochen und Knorpelbildung sowie die Glukoseverwertung bzw. Kohlenhydratstoffwechsel.
Lysin 5.000 mg
Lysin 30.000 mgLysin (eine essenzielle Aminosäure) spielt eine sehr wichtige Rolle bei der Regeneration nach Hufrehe, insbesondere in Bezug auf: Kollagensynthese, Wundheilung, Strukturerhalt der Huflederhaut, Stoffwechselprozesse in Verbindung mit dem Muskel- und Eiweißhaushalt.
Methionin 15.000 mg
Methionin 25.000 mgMethionin agiert in Synergie zu Lysin, Zink, Vitamin C & Kupfer.
Threonin nicht enthalten
Threonin 10.000 mgThreonin ist eine essenzielle Aminosäure, die bei Pferden mit Hufrehe insbesondere im Kontext von Bindegewebsstabilität, Immunfunktion (Bildung von Antikörpern), und Darmgesundheit eine wichtige Rolle spielt.
Mariendistelkraut
Mariendistelextrakt – SilymarinMariendistelextrakt verbessert die Entgiftungsleistung und Stoffwechselstabilität des Rehepferdes. In der Veterinärmedizin eingesetzt zur Leberzellregeneration und zum Schutz vor toxischen Belastungen.
Vitalpilze nicht enthalten
Vitalpilze Auricularia, Coprinus und ShiitakeVitalpilze können bei Pferden mit Hufrehe unterstützend wirken – jedoch nicht als klassische Vitalstoffe wie Zink, Biotin oder Methionin, sondern als funktionelle Zusatzstoffe mit regulatorischer Wirkung auf Immun-, Entzündungs- und Stoffwechselprozesse.
Maulbeerblätter nicht enthalten
MaulbeerblätterDer pflanzliche Wirkstoff DNJ hemmt das Enzym α-Glucosidase, das für die Aufspaltung komplexer Kohlenhydrate im Dünndarm verantwortlich ist. Dadurch wird die Glukoseaufnahme aus dem Darm verlangsamt, Blutzuckerspitzen nach dem Fressen können werden abgeflacht. Das entlastet die Insulinausschüttung – besonders wichtig bei Rehepferden mit Insulinresistenz oder EMS.Evaluation of mulberry leaves’ hypoglycemic properties and hypoglycemic mechanisms – Weng et al. (2023)
Sojaprotein
ReisproteinReisprotein gilt bei Pferden mit Hufrehe, besonders bei metabolischen Ursachen (z. B. EMS, Insulinresistenz, ECS), als besser verträglich und sicherer als Sojaprotein.
Allgemeine & produktunabhängige Information
Hufrehe beim Pferd
Worauf solltest Du achten, wenn Du Dein Pferd bei akuter Rehe unterstützen möchtest?
Vitalstoffversorgung: Bei Pferden mit akuter Hufrehe arbeitet der Organismus aufgrund der Reparaturprozesse des geschädigten Gewebes auf Hochtouren: Der Vitalstoffbedarf kann auf das über 250-fache steigen.
Leberstoffwechsel: Die Leber als Entgiftungsorgan spielt eine tragende Rolle. Bei einer akuten Rehe ist sie meist stark belastet, da sie die entstandenen Stoffwechseltoxine deaktivieren und abbauen muss. Hierdurch entsteht ein signifikant höherer Nährstoffbedarf.
Kräuter wie Mariendistel und Artischocke unterstützen die Entgiftungsprozesse der Leber und den Schutz der Leberzellen. Die Vitamine A, C und E weisen antioxidative Eigenschaften auf und stärken so die Leberfunktion.
Darmflora: Hufrehepferde weisen meist ein Ungleichgewicht des Darmmikrobioms sowie einen zu niedrigen pH-Wert im Darm auf, was wiederum zur Entstehung von Stoffwechseltoxinen führt. Auch das Immunsystem ist in Mitleidenschaft gezogen, da sich ein Großteil der Immunzellen im Darm befindet.
Nieren: Die Nieren als Teil des Entgiftungsstoffwechsels filtern Giftstoffe aus dem Blut und scheiden sie aus. Für eine schnelle Ausscheidung benötigen sie unter anderem B-Vitamine und Folsäure.
Mit Kräutern und Vitalpilzen bei Hufrehe unterstützen
Nachfolgende Kräuter und Vitalpilze können den Stoffwechsel von Pferden während einer Hufrehe phyto- und mykotherapeutisch wertvoll unterstützen.
Ginkgo: Der Ginkgo ist reich an Flavonglykosiden und Bioflavonoiden. Er verbessert die Fließeigenschaften des Blutes und fördert so die Durchblutung der Kapillaren.
Mariendistel: Das in der Mariendistel enthaltene Silymarin schützt die Leberzellen und fördert deren Regeneration.
Artischocke: Die Bitterstoffe und Flavonoide der Artischocke fördern den Gallenfluss sowie die Regeneration der Leber.
Weißdorn: Die Blätter und Blüten des Weißdorns unterstützen durch ihre durchblutungsfördernde Wirkung nicht nur Herz und Kreislauf, sondern auch den Blutfluss in den feinen Kapillaren der Huflederhaut.
Maulbeerbaumblätter: Das einzig in der Maulbeere vorkommende Alkaloid 1-deoxynojirimycin (DNJ) hat eine stark blutzuckersenkende Wirkung und fördert so die Regulation des Blutzuckerspiegels.
Zimt: Auch Zimt wird gerne zur Blutzuckerspiegelregulation eingesetzt.
Auricularia: Aufgrund der enthaltenen Antioxidantien unterstützt der Vitalpilz Auricularia die Neutralisation freier Radikale im Körper und wirkt so Zellschäden entgegen. Zudem ist er reich an Adenosin, welches die Durchblutung fördert. Die wasserlöslichen Polysaccharide wirken sich positiv auf den Blutzuckerspiegel aus.
Coprinus: Die sekundären Pflanzenstoffe des Coprinus-Pilzes sollen den Stoffwechsel des Pferdes positiv beeinflussen und die Entgiftung durch den Abbau von Toxinen im Körper fördern. Aus diesem Grund wird der Coprinus in der Mykotherapie gerne zur Unterstützung der Leberfunktion eingesetzt.
Shiitake: Der Shiitake fördert den Entgiftungsstoffwechsel und wirkt sich positiv auf die Leberfunktion aus. Durch seine Polysaccharide stärkt er zudem die körpereigenen Abwehrkräfte.
Pulfer, W. M. (2019): Mykotherapie für Tiere, Vitalpilze: Heilkraft, Wirkung und Anwendung, 2. Auflage, Georg Thieme Verlag KG, Stuttgart
Brendieck-Worm, C., Melzig, M. F. Pulfer, W. M. (2018): Phytotherapie in der Tiermedizin, 1. Auflage, Georg Thieme Verlag KG, Stuttgart
FAQ
Mein Pferd hat Hufrehe und soll abnehmen. Ist es sinnvoll, die Futtermenge zu reduzieren?
Bei einem übergewichtigen, an Hufrehe leidenden Pferd ist eine Gewichtsabnahme definitiv das Ziel, jedoch sollte diese langsam und stetig erfolgen. Eine Radikaldiät birgt zahlreiche gesundheitliche Risiken. Insbesondere in der akuten Phase der Hufrehe ist die ausreichende Versorgung des Pferdes mit Energie, Eiweiß und allen notwendigen Nähr- und Wirkstoffen entscheidend, sodass ein Futterentzug hier nicht zielführend ist.
Muss ich zusätzlich zum Laminitex ein Mineralfutter füttern?
Nein, während Fütterung des Laminitex ist kein zusätzliches Mineralfutter erforderlich.
Welches Mineralfutter eignet sich im Anschluss an das Laminitex?
Im Anschluss an die Fütterung des Laminitex (mind. 4 - 6 Wochen) eignet sich insbesondere nach der akuten Phase das MeboSyn (bzw. das N-Sulin) zur weiteren ernährungsphysiologischen Unterstützung des Stoffwechsels. Alternativ kann auch hochdosiert das Mineral Plus gefüttert werden - es ist wichtig, weiterhin eine hochwertige Mineral- und Vitalstoffversorgung sicherzustellen.
Mineralstoffversorgung für Fohlen, Jungpferde und Stuten
Bereits während der Trächtigkeit wird der Grundstein für gesunde, vitale Fohlen gelegt. Nur eine gesunde, gut versorgte Stute, kann auch ihr Fohlen während der Trächtigkeit und der Laktation optimal versorgen. Daher ist während dieser Zeit das Hauptaugenmerk auf die Mutterstute zu legen – hier ist unser Mineral Plus bereits in Kombination mit dem Junior on top die richtige Mineralstoffergänzung. Das junge Fohlen nimmt in den ersten Monaten nach der Geburt alle wichtigen Vitalstoffe hauptsächlich über die Muttermilch auf. Im späteren Wachstum stellen Fohlen und Jungpferde besondere Anforderungen an eine Vitalstoffversorgung - ab dem 3. Lebensmonat empfiehlt sich daher die ergänzende Fütterung unseres Junior on top.
Junior on top ist mit hochverfügbaren Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen und essenzielle Aminosäuren speziell auf den entwicklungsbedingt steigenden Nährstoffbedarf von jungen heranwachsenden Pferden abgestimmt. Junior on top gleicht fütterungsbedingte Nährstoffmängel aus und fördert eine vitale, gesunde Entwicklung von Fohlen und Jungpferden.
Calcium, Phosphor und Vitamin D3 fördern die Ausbildung kräftiger Knochen und Gelenke. Die essenziellen Aminosäuren Lysin und Methionin unterstützen den Muskelaufbau. Die Spurenelemente Zink, Mangan, Kupfer, Selen und Jod unterstützen den noch jungen Organismus in der Zellbildung, dem Knochen- und Gelenkstoffwechsel, dem gesunden Hufwachstum, der Haut- und Fellbildung aber auch insbesondere in der Abwehr von Krankheiten und der Stärkung des Immunsystems. Die Vitamine fördern die Entwicklungen gesunder Schleimhäute sowohl im Verdauungstrakt als auch an vielen anderen Organen und unterstützen die natürliche Vitalität und Lebensfreude des noch jungen Pferdes.
Junior on top ist ein spezielles Ergänzungsfuttermittel, das als Zusatz zum alltäglichen Mineralfuttern gefüttert wird, um die bisherige Basisversorgung optimal auf den Vital- und Nährstoffbedarf von Fohlen und Jungpferden anzupassen. Wahlweise kann das Junior on top aber auch als alleiniges Mineralfutter verfüttert werden (bitte Dosieranleitung beachten).
Lerne hier die Vielfalt unserer Mineralfutter kennen
Das ideale Mineralfutter für Dein Pferd - Produktempfehlungen
Das sind Deine on top Vorteile
Du kannst Deine bisherige Basisversorgung (z. B. Mineral Plus, aber auch Mineralfutter anderer Hersteller) weiterhin füttern und diese mithilfe des Junior on top an den Vital- und Nährstoffbedarf Deines Fohlen oder Jungpferdes anpassen!
Dosiere hierfür beispielsweise das Mineral Plus mit 10 g je 100 kg Körpergewicht / Tag und ergänze es mit dem Junior on top (Dosierung in Abhängigkeit des Alters).
Durch die niedrigere Dosierung des regulären Mineralfutters in Kombination mit dem Junior on top versorgst Du Dein Fohlen oder Jungpferd im Vergleich zu einem reinen Junior-Mineralfutter kostenneutral oder sogar günstiger.
Des Weiteren benötigst Du für die Mineralstoffversorgung von Pferden verschiedener Altersklassen nur ein Basismineralfutter und kannst dieses durch unsere on top Produkte auf die individuellen Bedürfnisse Deines Vierbeiners anpassen.
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Kombiniere ein on top Produkt mit einem Mineralfutter* Deiner Wahl und erhalte den 10 % on top Rabatt auf diese Produktkombination.
*Der Rabatt für eine oder mehrere Produktkombinationen wird automatisch im Warenkorb berücksichtigt. Bereits reduzierte Artikel, Futterproben sowie Sonderkonditionen sind von dem Rabatt ausgeschlossen und nicht kombinierbar.
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Mineral Plus Pulver | Pellets | BIGS
MeboSyn | N-Sulin
Mineral Basic | Billy's Mineral-ZERO
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Gezielte Unterstützung des Nierenstoffwechsels
Die im Nieren-Additiv enthaltenen hochbioverfügbaren Pflanzen- und Mikronährstoffe stärken gezielt die Nierenfunktion und harnableitenden Wege des Pferdes. Durch Anregung der renalen Ausscheidung mit gleichzeitigem Ausgleich renal bedingter Elektrolytverluste, wird der Säure-Basen-Haushalt harmonisiert und die Entgiftungsarbeit der Nieren gefördert. Die vitalstoffreichen Vitalpilze ergänzen den Wirkkomplex auf natürliche Weise und regen die Lymphtätigkeit an.
Entdecke die 4 Top-Produkte für den Entgiftungsstoffwechsel:
Nieren & Leber - Produktempfehlungen für die Entgiftung beim Pferd
Allgemeine & produktunabhängige Information
Mit Kräutern die Nieren des Pferdes unterstützen
Brennnessel (Urticae herba): Unterschiedliche Untersuchungen bestätigen eine entwässernde bzw. harntreibende, antirheumatische, blutdrucksenkende und analgetische Wirkung. Daher wird die Brennnessel zur "Durchspülungstherapie" bei bakteriellen und entzündlichen Erkrankungen der Nieren und Harnwege empfohlen. Darüber hinaus ist die Brennnessel sehr mineralstoffhaltig, stoffwechselanregend und fördert den Milchfluss bei tragenden Stuten.
Birke (Betula pendula): Birkenblätter werden zur Durchspülung aller ableitenden Harnwege und zur Entwässerung empfohlen. Heilkundlich wird ihnen eine entgiftende und antiödematös (Wasseransammlungen = Ödeme schwellen ab) Wirkung nachgesagt. Angewendet werden sollen Birkenblätter bei Nieren- bzw. Harngrieß, entzündlichen Harnwegen, zur Vorbeugung von Nieren- und Blasensteinen, bei Hufrehe und für die Anregung des Stoffwechsels.
Hibiskus (Hibiscus sabdariffa): Der Hibiskus wirkt harntreibend und Harndrang-verstärkend, wodurch er wesentlich zur Reinigung der Nieren und Ausscheidung von belastenden Stoffen beitragen kann. Zudem zeichnet sich Hibiskus durch antioxidative Eigenschaften aus und wirkt antibakteriell.
Wirkung von Vitalpilzen auf die Nieren des Pferdes
Die Vitalpilze Reishi und Cordyceps finden Anwendung zur Unterstützung der Nierenfunktion, da sie sich schützend und stärkend auf die Nieren auswirken können. Cordyceps wird zudem ein positiver Einfluss bei Nierenschwäche und Niereninsuffizienz nachgesagt.
Vitalstoffe zur Unterstützung der Nierenfunktion
Elektrolyte sind für die Nierenfunktion wichtige Salze. Ein Elekrolytmangel beeinträchtigt die Nieren bei der Regulation des Elektrolyt-, Wasser- und Säure-Basen-Haushalt. Durch die zusätzliche Gabe von Elektrolyten wird die ausreichende Flüssigkeitsaufnahme während der Entschlackung unterstützt.
Bei Nierenproblemen, wie der chronischen Niereninsuffizienz, können sich vermehrt Giftstoffe im Blut anreichern. Chitosan kann aufgrund seiner ausgeprägten Bindungsfähigkeit dazu beitragen, die Toxinbelastung im Organismus zu reduzieren.
Die essenziellen Aminosäuren Methionin und Lysin werden bei der Behandlung von Harnwegserkrankungen eingesetzt, da sie sich beim Abbau/Ausscheidung versauernd auf den pH-Wert im Urin auswirken und somit das Bakterienwachstum und die Bildung von Nierensteinen hemmen.
Gezielte Unterstützung des Leberstoffwechsels
Das Leber-Additiv unterstützt mithilfe des hochdosierten Mariendistelpflanzenextrakts kombiniert mit wichtigen hochbioverfügbaren Mikronährstoffen gezielt den beeinträchtigten Leberstoffwechsel des Pferdes. Der besondere Wirkkomplex unterstützt die Leber und fördert die Ausscheidung von Abfallprodukten des Stoffwechsels, die negativen Einfluss auf die physiologischen Stoffwechselvorgänge des Pferdes haben.
Entdecke die 4 Top-Produkte für den Entgiftungsstoffwechsel:
Nieren & Leber - Produktempfehlungen für die Entgiftung beim Pferd
Allgemeine & produktunabhängige Information
Mit Kräutern die Leber des Pferdes unterstützen
Mariendistel (Silybum marianum): Die besondere Wirksamkeit der Mariendistel ist dem Wirkstoff Silymarin und den Flavonoiden zuzuschreiben. Silymarin wirkt antagonistisch gegenüber zahlreichen Leberschädigungen. Silymarin regt die Regeneration der Leberzellen an und stimuliert die Neubildung der Hepatozyten. Die Mariendistel wird therapeutisch bei allen Arten von Lebererkrankungen beim Pferd angewendet. Sie verbessert den Leberstoffwechsel insbesondere bei Funktionsstörungen oder Intoxikationen (z. B. durch Medikamente oder Pflanzengifte).
Artischocke (Cynara scolymus): Die leber- und gallenflussfördernden Eigenschaften der Artischocke unterstützen das Pferd bei Funktionsstörungen im Bereich der Leber. Die pflanzlichen Wirkstoffe (Bitterstoffe, Flavonoide, Säurederivate) unterstützen den Gallenfluss und regen den Leberstoffwechsel an. Für die Artischocke sind leberschützende und leberzellenregenerierende Wirkungen belegt.
Löwenzahn (Taraxacum officinale): Neben seiner verdauungsfördernden Wirkung regt der Löwenzahn die Gallenproduktion und -ausschüttung beim Pferd an und wirkt stimulierend auf den Leberstoffwechsel. Die Bitter- und Gerbstoffe können entstauend auf die Leber und harntreibend auf Nieren Einfluss nehmen.
Wirkung von Vitalpilzen auf die Leber des Pferdes
Vitalpilze können sich positiv auf die Gesunderhaltung der Leber und stärkend auf die Leberfunktion auswirken. Die wertvollen Inhaltsstoffe des Shiitake können die Leber in seiner wichtigen Stoffwechsel- und Entgiftungsaktivität unterstützen. Coriolus wird eine entgiftende Wirkung nachgesagt und zu seinen Einsatzgebieten zählen verschiedene Lebererkrankungen. Der Vitalpilz Chaga soll schützend auf die Leber und somit auch auf die Leberfunktion einwirken.
Vitalstoffe zur Unterstützung der Leberfunktion
Vitamin B6 und Vitamin B12 werden insbesondere von der Leber benötigt um Toxine "nierengängig" bzw. unschädlich zu machen. Fehlen diese B-Vitamine sammeln sich die Toxine im Organismus an und führen zu Erkrankungen und Leistungsabfall. Sämtliche B-Vitamine dienen als Vorstufe für Coenzyme und sind an Prozessen zur Verstoffwechselung von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten beteiligt (Hauptwirkort Leber).
Vitamin E trägt zum Schutz der Leberzellen bei und unterstützt deren Regeneration. Auch Vitamin C ist als Antioxidans bekannt und trägt wesentlich zur Entgiftung der Leber und Ausscheidung von belastenden Stoffen bei.
Zink ist an über 300 enzymatischen Stoffwechselprozessen beteiligt, so auch am Entgiftungsstoffwechsel. Ein Zinkmangel wird häufig als Ursache für Leberprobleme diskutiert. Bei einer Erkrankung der Leber, Diabetes oder EMS ist die Zinkausscheidung über die Nieren stark erhöht. Daher sollte bei Lebererkrankungen grundsätzlich auch eine Zinksupplementierung vorgenommen werden.
Die Leber übernimmt eine tragende Rolle im Protein- und Aminosäurestoffwechsel. Eine gesunde Leberfunktion ist stark abhängig vom Vorhandensein essenzieller Aminosäuren. Fehlen dem Organismus essenzielle Aminosäuren, wie Lysin und Methionin, ist der Proteinstoffwechsel stark beeinträchtigt und die Leberfunktion nachhaltig geschwächt.
Cholin ist Bestandteil des in der Leber gespeicherten Gallensekretes. Cholin emulgiert die Nahrungsfette und ist am Abtransport der Triglyzeride (Fette) aus der Leber beteiligt. Weiterhin fördert Cholin die Entgiftungskapazität der Leber, etwa bei Arzneimittel-, Schwermetall- und Umweltbelastungen.
Ab
37,90 €
(75,80 € / 1 kg)
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