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<title>Wenn Pferde in Rente gehen.</title>
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<description><![CDATA[Bei jungen Pferden entspricht ein Lebensjahr ungefähr 3,5 Jahre in einem Menschenleben. Dieser Faktor ändert sich mit zunehmendem Alter. Bei einem 20 Jahre und älterem Pferd verwendet man als Umrechnungsfaktor für jedes Pferdelebensjahr ungefähr 3 „Menschenjahre“. Somit könnte man ein 20 Jahre altes Pferd mit einem Menschen von 60 Jahren vergleichen. Oftmals aber stellen wir fest, dass unsere Pfer...]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Bei jungen Pferden entspricht ein Lebensjahr ungefähr 3,5 Jahre in einem Menschenleben. Dieser Faktor ändert sich mit zunehmendem Alter. Bei einem 20 Jahre und älterem Pferd verwendet man als Umrechnungsfaktor für jedes Pferdelebensjahr ungefähr 3 „Menschenjahre“. Somit könnte man ein 20 Jahre altes Pferd mit einem Menschen von 60 Jahren vergleichen. Oftmals aber stellen wir fest, dass unsere Pferde im Gegensatz zu uns Menschen bereits mit 20 als „Gnadenbrotpferde“ ihre letzten Jahre fristen. Viele Pferde haben bereits chronische Gelenk- oder Atemwegsbeschwerden. Somit wird deutlich, dass die Belastung im Sport und die Haltung der Pferde deutlichere Spuren hinterlassen, als es uns lieb ist. Andere Pferde sind noch mit 20 freudig unter dem Sattel und welcher Besitzer möchte nicht den voranschreitenden zellzerstörenden Alterungsprozess, der bei vielen Pferden schon mit 14 - 17 Jahren einsetzt,  so lange als irgend möglich hinauszögern. Unter Beachtung einiger Grundsätze können alte Pferde dem Besitzer noch lange Freude bereiten. <br />
<br />
Am Aussehen können wir erkennen, dass ein Pferd alt wird. Langsam beginnt sich der Rücken zu senken und der Widerrist steht hervor. Die Muskulatur nimmt ab und die Haut wird schlaffer. Die Augen der Pferde fangen an sich zu trüben und oberhalb der Augen bildet sich langsam ein tiefes Loch.  Das Fell beginnt zunächst überwiegend am Kopf, um die Augen, am Maul und auf der Stirn stichelhaarig bis grau zu werden. Der Fellwechsel gestaltet sich zunehmend schwieriger. Die Zähne stehen weit vor und mit den Jahren verlieren Pferde oft auch Zähne.  Dies beeinträchtigt die Futterverwertung und Verdauung. Koliken, Kotwasser und Durchfall sind oft die Folge.  All diese Veränderungen bedeuten, dass das Pferd in die Jahre kommt und auch die Anfälligkeit für Krankheiten auf Grund des „gealterten Immunsystems“ steigt. Auch werden alte Pferde länger brauchen, um sich von einer Krankheit oder Verletzung zu erholen. 
Neben der regelmäßigen Zahnkontrolle und Entwurmung sollte der Pferdebesitzer seinem Pferd ausreichenden Schutz und Wärme insbesondere in der kalten Jahreszeit bieten. Pferde im höheren Alter verlieren oft ihre Rangstellung in der Herde und sollten daher einen Futterplatz bereitbestellt bekommen, der ihnen Gelegenheit bietet ihrer verlangsamten Futteraufnahme gerecht zu werden. Aufgrund des Muskelabbaues ist angemessene Bewegung das A und O um Sehnen und Bänder elastisch zu halten.
Da alte Pferde einen bedeutend höheren Bedarf an Nährstoffen haben und ihr Futter und Zusätze schlechter verwerten, muss die Art und Menge der zugeführten Nahrung auf die Verhältnisse angepasst werden. Auch tragen Veränderung im Hormonhaushalt und der verlangsamte Stoffwechsel dazu bei, dass das Futter schlechter verdaut und aufgenommen werden kann. In der Bereitstellung von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen sollte auf eine möglichst natürliche und gut verwertbare Form geachtet werden. Vermeiden Sie Pelletierungen (Pferde sind Pflanzenfresser und daher grundsätzlich nicht auf Pellets eingestellt), denn diese können meist nur sehr schlecht aufgeschlossen werden und sind für den Pferdedarm nicht optimal. Daher sollte regelmäßig ein ausgewogenes Mineralfutter mit hohem Anteil an pflanzlichen Zusatzstoffen, leicht verfügbaren und organischen Komplexverbindungen und Kräutern zugeführt werden. 
Da ältere Pferde mit einer altersbedingten Beeinträchtigung der Verwertung einzelner Zusätze regieren, kann es zu Mangelerscheinungen, Überschüssen und Inbalancen einiger Stoffe kommen. Deshalb sollte die Grundversorgung der Nährstoffe immer kombiniert zur Verfügung gestellt werden. Praktische Mineralfuttermischung speziell für alte Pferde oder Mischfuttermischungen mit anteiligen pelletierten Mineralstoffen kommen daher weniger in Betracht. Die Grundversorgung kann problemlos mit einem guten Mineralfutter gewährleistet werden. Diese sollte mengenmäßig aber nicht höher liegen als die für ein gesundes Pferd im normalen Alter. Der weitere erhöhte Bedarf sollte darüber hinaus über Kräutermischungen, Samen, Früchte und &Ouml;le bereitgestellt werden. Zum einen enthalten diese wichtige natürlich verwertbare native Inhaltstoffe und zum anderen werden so Inbalancen einzelner Stoffe vermieden. 
Kräutermischungen unterscheiden sich sehr in ihrer Qualität und Zusammensetzung. Einen sinnvollen Überblick über den Nutzen und den Gefahren einzelner Kräuter und deren Wirkung beschafft man sich am sinnvollsten bei einem erfahrenen Ernährungsberater für Pferde. Hier macht es Sinn diese Mischungen den jahreszeitlichen und gesundheitlichen Begebenheiten anzupassen und zu wechseln, sowie auf Mischungen aus kontrolliertem Anbau zurückzugreifen. (Oft sind Kräuter oder Kräutermischungen mit Pestiziden, Schwermetallen oder Konservierungsmitteln stark belastet. In manchen Mischungen befinden sich nur Nebenerzeugnisse - also die Überbleibsel aus einer Produktion oder der angenehm, durch ätherische &Ouml;le zugeführte Geruch in einem Mischfutter suggeriert einen hohen Kräuteranteil). Hilfreich ist hier immer auch einen Fachmann der Pferdeernährung mit der Erstellung eines individuellen Ernährungsplans zu beauftragen. 
Zusätzlich hat sich bei alten Pferden der Einsatz von &Ouml;len sehr bewährt. Als Gesamtration können bedenkenlos bis zu 500 ml pro Tag als proteinloser Energielieferant zur Verfügung gestellt werden. Beachtet werden sollte aber dabei, dass höchstens 100 ml pro Mahlzeit „verdaut“ werden können. &Ouml;le lassen sich sehr leicht mit einem Mischfutter, Mash oder eingeweichten unmelassierten Rübenschnitzeln oder Heucobs verabreichen. &Ouml;le sollten qualitativ hochwertig und kaltgepresst sein, da sie nur dann über einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Anteil Fettsäuren wie Linolsäure und Linolensäure verfügen. Darüber hinaus verbindet man mit diesen &Ouml;len die Eigenschaft sich in entzündungshemmende Gewebshormone umwandeln zu können. Diese Hormone verhindern die Ausschüttung von allergiefördernder Histamine und Wissenschaftler haben herausgefunden, dass insbesondere die Omgea-3-Fettsäuren ALA, EPA und DHA auch auf molekularer Ebene auf das Krankheitsgeschehen im Gelenk positiv einwirken.
Neben schmackhaftem, staubfreiem und nicht zu spät geerntetem Heu, welches als Basisfutter mit mindestens 1,5 - 2 kg / 100 kg LM auf 4 bis 5 Portionen verteilt zur Verfügung gestellt werden sollte, kann bzw. sollte auch ein gutes Mischfutter natürlichen Ursprungs zur Verfügung stehen. Darauf zu achten ist aber, dass das Verhältnis von Energie und verdaulichem Protein nicht zu hoch wird, da ein Proteinüberschuss die Organe Leber und Niere stark belastet. Gerade aber diesen Organen sollte neben der Lunge, bei alten Pferden, höhere Aufmerksamkeit zu Teil werden. Das Getreide oder der Mais sollte auf jeden Fall aufgeschlossen in den Futtertrog.
Jede Futterumstellung sollte langsam über einen Zeitraum von 5 bis 10 Tagen erfolgen. Unbedingt ist darauf zu achten, dass das Pferd regelmäßig und ungehindert an eine Wasserstelle kann. Gerade alte Pferde trocknen sehr schnell aus und neigen auf Grund von Wassermangel sehr schnell zu lebensbedrohlichen Koliken. Pferde mit Zahnproblemen sollten eingeweichtes Futter oder Mash gefüttert werden. 
Besonders alte Pferde zeigen krankhafte Veränderungen in der Leber oder Niere. Dadurch können diese Organe ihre Funktionen oft nicht mehr richtig erfüllen. Anfänglich nehmen die Pferde ab und verlieren dann an Appetit (ggf. Mangel an Vitamin B 12). Wer sein Pferd lange Jahre verantwortungsvoll und tiergerecht halten und versorgen möchte, sollte seinem Pferd eine optimale Pflege gönnen. Als verantwortungsvoller Besitzer muss aber auch erkannt werden, ab wann das Pferd keine Freude mehr am Leben hat. Deshalb bleibt irgendwann auch die schmerzliche Entscheidung, das Pferd einschläfern zu lassen, nicht aus. Fachgerechte Haltung, Gesundheitsvorsorge, Pflege und Fütterung bewirken aber, dass Pferde gesünder alt werden können und somit Pferde mit ihren Besitzern bis in das hohe Alter hinein noch viele schöne Momente erleben können. 
Nachfolgende Futterergänzungen sind gerade auch im Einsatz bei alten Pferden sehr hilfreich. (Einen genauen Ernährungsplan stellt Ihnen Natural Horse Care gerne unter Berücksichtigung des Alter, der Haltung, des Gesundheitszustandes und der Jahreszeit zusammen.):
Mineral Plus (als optimale Basisversorgung)
Omega Balance &Ouml;l (hochwertige Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren)
CHIA-Plus (reich an nativen essentiellen Aminosäuren, ungesättigten Fettsäuren, nativen Mineralstoffen und Vitaminen und Schleimstoffen für ältere oder kranke Pferde)
NutriScience ArthriAid (Zur Erhaltung der Beweglichkeit)
PerNaturam Kräutermischungen (je nach Saison: Klostergarten, Lüneburger Kräuter, Waldweide usw.)
EQUIPUR renal (Nierenfunktion)
EQUIPUR metabol (Leberfunktion)
Gladiator Plus (Leberfunktion, Immunsystem)
 


Copyright  Nov.2009 Thomas Kranz
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<title>Optimalversorgung für das gesunde Pferd</title>
<link>http://www.natural-horse-care.com/index.php?p=articles&amp;area=1&amp;action=displayarticle&amp;id=46&amp;name=optimalversorgung-fuer-das-gesunde-pferd</link>
<description><![CDATA["Gesunde Wiesen und Weiden, wie sie früher selbstverständlich waren, enthalten eine große Anzahl verschiedener Gräser und Blütenpflanzen. Die Wiesen heute sind fast alle künstlich eingesät, mit gezüchteten Grassorten für Kühe.  Heu und Heulage von solchen Grasäckern sind nicht besser. Für Ihre Pferde kann so ein einseitiges Futter schnell zur Katastrophe werden.<br />
Wiele Blütenpflanzen sind He...]]></description>
<content:encoded><![CDATA["Gesunde Wiesen und Weiden, wie sie früher selbstverständlich waren, enthalten eine große Anzahl verschiedener Gräser und Blütenpflanzen. Die Wiesen heute sind fast alle künstlich eingesät, mit gezüchteten Grassorten für Kühe.  Heu und Heulage von solchen Grasäckern sind nicht besser. Für Ihre Pferde kann so ein einseitiges Futter schnell zur Katastrophe werden.<br />
Wiele Blütenpflanzen sind Heilpflanzen. Sie liefern eine riesige Anzahl sekundärer Pflanzenstoffe. DIe einen fördern die Verdauuung, andere sind atemwegsaktiv oder durchblutungsfördend; Antioxidantien wirken entzündungshemmend und fördern die Fruchtbarkeit. Es gibt keinen Bereich im Körper, der nicht durch dieser Stoffe gefördert würde. Das Fehlen dieser Stoffe führt zu vielen gesundheitlichen Problemen.<br />
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Blätter, Knospen und Rinden<br />
Pferde brauchen aber noch mehr, und das hat man völlig vergessen: Zur Nahrung der Pferde gehören seit altersher Blätter, Knospen, Rinden und Holzteil von Laubbäumen und die frischen Spitzen verschiedener Nadelbäume.<br />
Diese Baumteile sind extrem reich an Mineralien und Spurenelementen, sie enthalten faserreiche Strukturen, aber auch wertvolle Nährstoffe.<br />
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Kohlenhydrate, oft Gift für die Pferde<br />
Ein großes Problem für viele Pferde ist die Überversorgung mit Kohlenhydraten aus Getreide. Über 4 kg im Durchschnitt pro Pferd und Tag sind es angeblich, versteckt oft in Müslis, Kraftfutter, Leckerlis. Das sind Mengen für Hochleistungspferde!<br />
Bei geringer Belastung, wie heute üblich, sind Folgen Verdauungsprobleme und Überforderung des Stoffwechsels, vor allem der Bauchspeicheldrüse und der Leber, bis hin zu EMS."<br />
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entnommen aus: "Die Natur weiß den Weg - Ratgeber für die Pferdeernährung" Ausgabe 05/2009 der Firma PerNaturam V.O.F. Niederlande, c/o Grüner Weg 79, D-45731 Waltrop]]></content:encoded>
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<item>
<title>Allergiebedingte Atemwegserkrankungen beim Pferd</title>
<link>http://www.natural-horse-care.com/index.php?p=articles&amp;area=1&amp;action=displayarticle&amp;id=45&amp;name=allergiebedingte-atemwegserkrankungen-beim-pferd</link>
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Die Domestizierung des ursprünglichen Wildpferdes durch den Menschen hatte für das Pferd auch viele Vorteile. Ehemals auf den asiatischen Steppengebiete den Raubtieren ausgesetzt fand es unter der Obhut der Menschen Fütterung, Pflege und Schutz. Der Nachteil dieser Entwicklung war, dass die beim Pferd angeborenen Bedürfnisse nach Bewegung und frischer Luft nicht mehr befriedi...]]></description>
<content:encoded><![CDATA[










Die Domestizierung des ursprünglichen Wildpferdes durch den Menschen hatte für das Pferd auch viele Vorteile. Ehemals auf den asiatischen Steppengebiete den Raubtieren ausgesetzt fand es unter der Obhut der Menschen Fütterung, Pflege und Schutz. Der Nachteil dieser Entwicklung war, dass die beim Pferd angeborenen Bedürfnisse nach Bewegung und frischer Luft nicht mehr befriedigt werden konnten. Untersuchungen an Wildpferdeherden haben gezeigt, dass diese nur sehr selten an Erkrankungen der Atemwege leiden und chronische Atemwegsbeeinträchtigungen bei unter 1 % lagen. In einer Studie (Sommer, H. et.al. 1988) kam Dr. Sommer zur Erkenntnis, dass neuzeitlich neben den Beinschäden (32 %), 26 % der Pferde, die frühzeitig getötet wurden, Pferde mit Atemwegserkrankungen waren. In Fachkreisen spricht man heute davon, dass 50 % aller Pferde den sogenannten „stummen“ Bronchitikern zuzurechnen sind. Dies lässt darauf schließen, dass diese Pferde einem hohen Erkrankungs- und Infektionsrisiko ausgesetzt sind und früher oder später nicht mehr reitbar oder ausreichend belastbar sind. Eine Erkrankung der Atemwege schränkt die Lebensqualität des Pferdes stark ein und setzt voraus, dass, wird die geringsten Veränderungen bei der Atmung der Pferde festgestellt werden, sofort reagiert wird.
Eine Studie (DVG e.V.) belegt, dass die Lebenserwartung der Pferde sich in den letzten 30 Jahren erheblich verringert hat. Hierfür werden neben unregelmäßiger Belastung und reiterlicher Überbeanspruchung vor allem schlechte Haltungsformen verantwortlich gemacht. Atemwegserkrankungen gehören neben Koliken und Erkrankungen der Extremitäten (z.B. akuten und chronischen Gelenkserkrankungen und Hufrollenentzündungen) zu den häufigsten Todesursachen. 
Es gibt verschiedene Erkrankungen der Atemwege, die unterschiedlich stark verlaufen. Auslöser von Rhinitis und Sinusitis (Entzündungen der Nasengänge und Nebenhöhlen), von Bronchitis oder Lungenentzündungen können Viren, Bakterien oder Parasiten sein. In den meisten Fällen sind es aber verschiedene Umweltfaktoren wie Staub, Pilzsporen, reizende Gase oder schlechtes Stallklima in Verbindung mit ohnehin geschwächten Abwehrkräften. Die überwiegend vorkommende Atemwegserkrankung ist die rezidivierende Atemwegsobstruktion (ROA), die früher auch Dämpfigkeit oder chronische Bronchitis (COB, COPD) genannt wurde. Durch die wiederholte allergische Reaktion des Lungengewebes kommt es zu Schwellungen, Schleimansammlung und Bronchialkrämpfen an den Einengungen der großen und kleinen Bronchien. Diese Erkrankung der tiefen Atemwege konnte in Studien (Vetsuisse Fakultät, Schweiz) an bis zu 30 % der in einem Stall gehaltenen Pferde nachgewiesen werden. Charakteristisch für diese Erkrankung ist neben der Leistungsminderung, Atemnot, chronischer Husten (oft nur ein- bis zweimal beim antraben) und nur manchmal Nasenfluss. Hier reicht bereits die durch den Fellwechsel bedingte Schwächung der Abwehrkräfte aus, der man oft bereits mit einer hochwertigen Versorgung mittels Vitalstoffen (Vitaminen, Kräutern, Bioflavonoiden, Radikalfängern) gut entgegenwirken könnte. Gerade im Herbst oder Frühjahr ist Hochsaison für Husten. Ein Grund dafür, dass diese chronisch verlaufende Atemwegserkrankung viel zu lange „übersehen“ wird. 
Pferde müssen an die frische Luft
Da die chronische Bronchitis bei Pferden mit Boxenhaltung weitaus mehr verbreitet ist kann diese als generell problematischer angesehen werden. Vor allem der Stallstaub steht im Focus der Ursachenforschung. Einerseits löst eine hohe Staubkonzentration einen mechanischen Hustenreiz aus anderseits haften am Staub Mikroorganismen wie Bakterien oder Viren und nutzen diese als Transportmittel. Studien haben gezeigt, dass es nicht nur der inhalierte Heu- oder Strohstaub ist. Gerade der Schimmel im schlecht getrockneten Rauh- oder Kraftfutter bewirkt eine Exacerbation der Symptome. Als „Exazerbation einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung“ (COPD) bezeichnet eine oft durch Viren oder Bakterien bedingte Verschlechterung einer COPD mit Verfärbung des Auswurfs, Husten und Luftnot, auch „Infektexazerbation“ genannt. Heute weiß man aber auch, dass noch andere Stoffe im Heu, z.B. Endotoxine, zur Atemwegsentzündung bei der ROA bzw. COPD beitragen (Endotoxine gehören zu den Pyrogenen, d. h. sie können bei Kontakt mit Schleimhäuten und bei Übertritt ins Blut bei Menschen und manchen Tierarten Fieber erzeugen. Außerdem aktivieren sie eine Reihe von Signalwegen von immunkompetenten Zellen, die entweder zu einer Entzündung oder zu einem programmierten Zelltod (Apoptose) dieser Zellen führen können). 
Daher ist in diesem Fall immer schnelles Handeln erforderlich. Da die Endotoxine nicht einfach ausgewaschen werden können, ist zwar die Staubbelastung durch das Waschen von „belastetem“ Heu geringer - aber immer noch bleibt ein hohes Restrisiko. Heu, Stroh und Kraftfutter darf daher nur in einwandfreier Qualität auf den Futtertisch. Insbesondere dann, wenn die Pferde bereits erste Anzeichen zeigen. 
Ergänzungsfuttermittel helfen beim Abtransport des oft sehr tief sitzenden Schleims und stärken das Immunsystem. Lt. Forschungsberichten (Zloch, Scarborough u.a.) fand man heraus, daß Bioflavonoide die Wirkung von Ascorbinsäure auf Skorbut verbessern. Zloch stellte ein höhere Aufnahme von Vitamin C in Leber, Niere und Nebenniere fest. Da nach ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen Bioflavonoide die Integrität der Kapilarwände stärkt, schützen sie vor Infektionen insbesondere auch in den Atemwegen. Sowohl die gelben bis orangefarbenen Flavonoide als auch die roten bis blauen Anthocyan-Farbstoffe verschiedener Früchte besitzen eine Schutzwirkung vor freien Radikalen. Diese aggressiven Verbindungen führen zu Zellschäden, wenn sie durch Umweltgifte, Streß, Strahlung oder schlechtes Stallklima im Übermaß auftreten. Flavonoide bieten dagegen einen Schutz. Sie vermindern Schädigungen der DNS (Gene) und der Zellproteine, indem sie die schädlichen Oxidationsreaktionen in den Zellen abbremsen. Als Radikalfänger sind sie sogar den Vitaminen C, E und ß-Carotin überlegen, die eine ähnliche Wirkung haben und deshalb als antioxidative Vitamine bezeichnet werden. 
Eine gute Versorgung mit Flavonoiden kann deshalb vor vielen ernährungsbedingten oder umweltbedingten Krankheiten schützen. (Wir empfehlen die Verwendung von Breath Powder)
Denken Sie auch daran, dass es nach einer Erkrankung 5 bis 7 Wochen dauert, bis sich das geschädigte Epithel (Gewebezellen der Lunge) der Schleimhaut wieder volle Integrität und Widerstand erlangt haben. Der Selbstreinigungsmechanismus der Lunge ist erst nach dieser Zeit wieder voll funktionsfähig. Vorausgesetzt man gibt der Lunge diese Zeit der Regeneration. Gerade in dieser Zeit können Allergene leichter mit Immunzellen in Kontakt kommen - daher ist auch in der Regenerationsphase eine Vermeidung erhöhter äußerlicher Reize unbedingt anzustreben. 
 
Tipps zur Vorbeugung<br />


    staubarme      Haltung, bei Atemwegserkrankung kein Stroh als Einstreu
    nur      nasses Heu in guter Qualität verfüttern (Hafer, Gerste usw. nicht im Stall      quetschen)
    viel      Bewegung an frischer Luft
    täglicher      Weidegang oder Auslauf auf Paddock
    offene      Stalltüren für frische kalte Luft
    bei      ersten Krankheitszeichen Tierarzt, Heilpraktiker rufen und möglichst      schnell mit Therapie beginnen
    Rechtzeitig      Vitalstoffe (Kräuter, Vitamine, Bioflavonoide, Radikalfänger) zufüttern um      das Immunsystem zu unterstützen

Fazit
Allergiebedingte Atemwegserkrankungen nehmen aufgrund von schlechterer Luftqualität und schlechtem Heu/Stroh massiv zu. Ein sofortiges Einschreiten und die Abstellung der Ursache (Haltungs- und Fütterungsoptimierung) hat oberste Priorität, damit die Krankheit nicht chronisch wird. Generell sollte nicht vergessen werden, dass das Pferd ein Frischluftfanatiker ist, der es lieber kalt als warm hat und seinem natürlichen Bewegungsdrang nachkommt. 







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<title>Klinische Studie von NutriScience GastroCare bestätigt dessen Wirksamkeit im Einsatz bei Pferden mit Magengeschwüren</title>
<link>http://www.natural-horse-care.com/index.php?p=articles&amp;area=1&amp;action=displayarticle&amp;id=44&amp;name=klinische-studie-von-nutriscience-gastrocare-bestaetigt-dessen-wirksamkeit-im-einsatz-bei-pferden-mit-magengeschwueren</link>
<description><![CDATA[Viele Studien an Sport und Freizeitpferden scheinen zu bestätigen, was in vielen Publikationen über die Zahl der an Magengeschwüren leidenden Pferde berichtet wird. Über 90 % der Pferde im Rennsport leiden danach vermehrt an Magengeschwüren. Die Zahl dürfte aber in der Realität nicht ganz so hoch sein, da i.d.R. bereits Pferde mit Symptomen in solche Studien mit aufgenommen wurden. Dennoch wird au...]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Viele Studien an Sport und Freizeitpferden scheinen zu bestätigen, was in vielen Publikationen über die Zahl der an Magengeschwüren leidenden Pferde berichtet wird. Über 90 % der Pferde im Rennsport leiden danach vermehrt an Magengeschwüren. Die Zahl dürfte aber in der Realität nicht ganz so hoch sein, da i.d.R. bereits Pferde mit Symptomen in solche Studien mit aufgenommen wurden. Dennoch wird aus den Studien deutlich, dass es sich hier um ein zunehmend vorhandenes Problem handelt. Auch an fast 50 % der bei Studien untersuchten 700 Jungpferde und Fohlen, zieht man die drei größten Studien Murray und Wilson heran, konnten Magengeschwüre bzw. krankhafte Veränderungen an der Magenschleimhaut festgestellt werden. Ursache sind eine zu frühe Verabreichung von sogenannten Fohlenstartern (konzentrierte auf Fohlen ausgerichtete Kraftfuttermischungen) und/oder spezielle, oft überdosierte, pelletierte Mineral- und Energiefutter. Auch war man sich bei den Jungpferden einig, dass das Unterbringen in Aufzuchtgruppen oder das zu frühe Absetzen für junge Pferde Streß bedeuten kann. Streß wiederum setzt sowohl bei Jungpferden als auch bei erwachsenen Pferden eine unangenehme Spirale in Gang, an dessen Ende Magengeschwüre stehen können. <br />
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Zusammenfassend lässt sich aber zweifelsfrei feststellen, dass meist Fütterungsfehler und/oder Streß Auslöser sind. Stress hat immensen Einfluss auf das vegetative Nervensystem das unter anderem die Produktion von Salzsäure steuert. So stellte man z.B. bei im Herdenverband gehaltenen Pferden insbesondere im Winter einen massiven Anstieg von Magengeschwüren fest. Als Ursache hierfür sieht Frau Dr. Blessing, der Pferdeklinik München Parsdorf Herdendruck und die „Rangkämpfe“, die entstehen, weil die Pferde im Winter meist beengter gehalten werden. Somit ist das Magengeschwür nicht nur ein Problem der Sportpferde, sondern auch ein Problem, dass sich durch alle Reitsportarten und Haltungsformen zieht. <br />
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Bei allen Untersuchungen konnten aber keine Bakterien ausfindig gemacht werden, die wie beim Menschen oder Schwein für derartige Magenprobleme verantwortlich sind. Die Bakterien Heliobacter pylori wurden beim Pferd nie nachgewiesen. Daher kann man durch die veröffentlichten Untersuchungen an mehreren tausend jungen und erwachsenen Pferden in erster Linie als Ursache eine Kombination aus Stress und pferdeuntypischer Fütterung in Betracht ziehen. <br />
Aber auch Medikation oder starker Wurmbefall können Ursache für die Entstehung von Magengeschwüren sein. Die Magendassel z.B. bohrt regelrechte Löcher in die Magenwand und bietet somit eine ideale Angriffsfläche für die Magensäure. Ebenso diskutiert werden schmerz- und entzündungsmindernde steroidale Medikamente oder Kräuter wie Teufelskralle oder Ingwer. <br />
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Nur bei einer kontinuierlichen Futteraufnahme kommt es zu einer ausgewogenen Pufferung der im Pferdemagen produzierten Säure. Nimmt ein Pferd also länger kein Futter auf, wird das Gleichgewicht im Magen gestört. Pferde produzieren den zur Pufferung notwendigen Speichel i.d.R. nur bei der Nahrungsaufnahme. Da aber Pferde Kraftfutter wesentlich schneller fressen und dabei weniger Speichel produzieren kommt es zwangsläufig zu einer höheren Säurebelastung im Pferdemagen. Ebenso wurde beobachtet, dass jede Art von Kraftfutter die Produktion des Peptidhormons Gastrin verstärkt. Gastrin stimuliert die Salzsäuresekretion. Diese salzhaltige Magensäure, mit deren Hilfe die Eiweiße zerlegt werden greifen die Magenwände an. Im Idealfall wir diese von einer schützenden Schleimschicht überzogen. Gerät dieses Gleichgewicht aus den Fugen, wird die Magenwand regelrecht verätzt und es kann zu kraterartigen Vertiefungen und Löchern in der Magenwand kommen. Die Folgen sind schlimmstenfalls Magenblutungen, die auch zu einem tödlichen Magendurchbruch führen können. <br />
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In den meisten Fällen aber sind die Anzeichen bereits lange vorher schon deutlich erkennbar. Viele Pferde zeigen bereits schon früh eine geringere Leistungsfähigkeit und häufige kleinere Koliken. Diese Beobachtung machten auch die Pferdebesitzer der erst jüngst von NutriScience Irland in Deutschland in Auftrag gegebenen Studie zur Wirksamkeit von GastroCare. Bei allen Pferden wurde eine Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit beschrieben. Aber auch Freßstörungen, Durchfall, Kotwasser, Gewichtsverlust, Zähneknirschen, Speicheln und Gähnen oder häufiges Liegen sind Symptome, die bei Pferden mit Magengeschwüren beobachtet wurden. Wobei die Symptome nicht immer überall gleich oder zusammen auftreten. Die sicherste Methode zur Diagnose von Magengeschwüren ist die Magenspiegelung mittels Endoskop. Im Regelfall wird diese stationär in einer Klinik ausgeführt und kostet zwischen 200 und 350 Euro. <br />
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FÜTTERUNG ALS L&Ouml;SUNG ZUR BEHANDLUNG VON MAGENGESCHWÜREN<br />
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Ein praktischer Ansatz für die langfristige Prophylaxe und Behandlung von Magenschleimhautentzündungen und Magengeschwüren ist der Einsatz eines Kombinationsproduktes, das den Säuregehalt des Magens reduziert (durch Erhöhung des pH-Wertes), lokal die Heilung des Geschwürs fördert und die tägliche Ballaststoffaufnahme erhöht. <br />
<br />
NutriScience hat das Produkt GastroCare entwickelt, um leichte bis mittlere Magenulzera zu behandeln. GastroCare wird zum einen als Säurepuffer eingesetzt. Zum anderen unterstützt das Glutamin und Lecithin die lokale Heilung und Regeneration der Magenschleimhaut. Zum Schutz der Schleimhaut verwendet NutriScience u.a. Pektin und Lecithin als lösliche Ballaststoffe. <br />
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Diese nachfolgende Studie der Pferdeklinik München Parsdorf durch Frau Dr. Susanne Blessing, bewertete GastroCare als einziges Ergänzungsfutter für die Behandlung von Magenulzera bei Pferden. <br />
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STUDIENVERLAUF<br />
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In der Studie wurden die von Kunden zu untersuchenden Pferde mit Verdacht auf Magengeschwür in der Klinik aufgenommen und gastroskopiert. Ergab die Gastroskopie einen Ulzerationsindex von 2 oder höher wurden die Pferde in die Studie mit aufgenommen, sofern 28 Tage vor Beginn der Studie keinerlei Medikation gegen Geschwüre verabreicht wurde. <br />
<br />
Alle zu untersuchenden Pferde befanden sich im Besitz von Amateurreitern und abgesehen von der Zufütterung von GastroCare wurde keine Veränderung ihrer Tagesroutine oder Ernährung vorgenommen. In der Studie wurden den Pferden keine zusätzlichen Medikamente gegen Magenulzera verabreicht. <br />
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Tag 0: Untersuchung und Endoskopie gefolgt von 30 Tagen Behandlung mit GastroCare<br />
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Tag 30: Untersuchung und Endoskopie<br />
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Endoskopieverfahren:<br />
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8 bis 12 Stunden vor der endoskopischen Untersuchung wurde nicht gefüttert und 2 bis 4 Stunden vor der Endoskopie wurde nicht getränkt. Die Pferde wurden mit Rompun intravenös sediert. Häufig wurde eine Nasenbremse aufgesetzt, bevor das Video-Gastro-Endoskop über die Nüstern in den Magen eingeführt wurde. Der Magen wurde systematisch abgesucht. Jedes Pferd wurde vom Tierarzt auf einer Skala von 0 bis 5 bewertet. Der gleiche Tierarzt führte die Endoskopie auch am 30. Tag aus. <br />
<br />
Für jedes Pferd wurde ein Auswertungsblatt zu Beginn der ersten und bei der zweiten endoskopischen Untersuchung ausgefüllt, sowie eine kurze Zusammenfassung der klinischen &Auml;nderungen wurde schriftlich im Datenblatt festgehalten. <br />
Untersucht wurde bei dieser Studie, ob bei der regelmäßigen, 30 tägigen Zugabe von GastroCare Veränderungen im Schweregrad der krankhaften Veränderung der Magenschleimhaut festzustellen waren.<br />
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Wie wirkt GastroCare?<br />
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Die im GastroCare enthaltenen Antiacida (Säurepuffer) initiieren die Heilung bei Magenulzera durch das Abpuffern überschüssiger Magensäure und den Schutz der Magenschleimhaut. Es wird auch vermutet, (Lambrecht, 1993) dass einige Antiacida durch die Anregung der lokalen Prostaglandinproduktion die Magenschleimhaut schützen, indem die Durchblutung der Region gefördert wird. Antiacida ahmen die Wirkung von Speichel nach, in dem sie einen Teil der Magensäure abpuffern. Das unterstützt den Schutz des oberen Teils des Magens, der über keine Schutzschicht verfügt. Jede Verabreichung von GastroCare bietet in etwa 6 Stunden Schutz. <br />
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Der Pektin-Lecithin-Ballaststoff-Komplex im GastroCare hilft die schädlichen Auswirkungen des Rückflusses von Gallensäure durch eine Stabilisierung der Schleimhaut und durch die Erhöhung der Puffer-Kapazität des Mageninhaltes zu verhindern. Lecithin wiederum bildet nach ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen eine stark hydrophobe Schicht und stärkt dadurch die säureabstoßende Schutzschicht der Schleimhautzellen. Der lösliche Lecithin-Pektin-Ballaststoff-Komplex in GastroCare absorbiert einen Teil der überschüssigen Säure und hält so weitere Säure von der Magenwand ab. <br />
<br />
Das Glutamin in GastroCare bietet schließlich die essentielle Energiequelle für eine schnellere Regeneration der Magenschleimhaut. Glutamin ist eine Aminosäure und die hauptsächliche Energiequelle für die Enterozyten (Zellen, die die Innenseite des Dünndarms auskleiden). <br />
<br />
Die Studie hat die Wirksamkeit einer Kombination aus Säureblocker, Glutamin und löslichen Ballaststoffen (enthalten im Nahrungsergänzungsfuttermittel GastroCare), zur Behandlung leichter bis mittlerer Magenulzera bei Pferden untersucht. Bei allen Pferden, bei denen man durch eine endoskopische Untersuchung Magengeschwüre verschiedener Schweregrade fand, wurde die Futterergänzung GastroCare über einen Zeitraum von 30 Tagen verabreicht. Danach wurden sie einer weiteren Endoskopie unterzogen. Die Ergebnisse zeigten, dass 85 % der Pferde nach 30 Tagen eine beträchtliche Verbesserung der Ulzeration mit einer Reduzierung bzw. dem Verschwinden der gezeigten Symptome aufwiesen. <br />
<br />
Diese Studie bestätigte die ursprünglichen Befunde einer Studie von 2005, die zu dem Ergebnis kam, dass die Nahrungsergänzung GastroCare bei Magengeschwüren sowohl für die Prophylaxe als auch für ihre Behandlung bei Pferden sehr gut einsetzbar ist.<br />
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Warum GastroCare von NutriScience?<br />
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Aufgrund seiner Zusammensetzung kann das untersuchte Ergänzungsfuttermittel gefahrlos auch bis zum Tag eines Wettkampfes verabreicht werden. Gegenüber einer medizinischen Standardbehandlung für Magenulzera bei Fohlen und Pferden mit großflächiger Ulzeration ist u.a. Omeprazol, ein pharmazeutisches Produkt, das die Produktion von Säure im Magen hemmt, selbst wenn die Pferde aktiv weiter trainiert werden. Der Preis für diese und ähnlich wirkende Substanzen ist sehr hoch. Der hohe Preis führt dazu, dass das Medikament oft nur in sehr starken Fällen eingesetzt wird und die Behandlung i.d.R. zu früh abgebrochen wird. Dies kann sich für dessen Einsatz als beschränkender Faktor erweisen, wie auch die Tatsache, dass es einen Rückfall rezidiv nicht verhindern kann. Bedauerlicherweise trifft man diese Beobachtung bei Ulzera sehr häufig an. Der Einsatz dieser oder ähnlicher Substanzen unterliegen zudem für die meisten Wettbewerbe strengen Auflagen. <br />
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Ein praktischerer Ansatz für die langfristige Prophylaxe und Behandlung ist der Einsatz eines Kombinationsproduktes, das den Säuregehalt des Magens reduziert (durch Erhöhung des pH-Wertes), lokal die Heilung des Geschwürs fördert und die tägliche Ballaststoffaufnahme erhöht. <br />
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NutriScience hat hierfür das Produkt GastroCare entwickelt, um leichte bis mittlere Magenulzera zu behandeln. GastroCare wird zum einen als Säurepuffer eingesetzt. Zum anderen unterstützt das Glutamin und Lecithin die lokale Heilung und Regeneration der Magenschleimhaut. Zum Schutz der Schleimhaut verwendet NutriScience u.a. Pektin und Lecithin als löslichen Ballaststoff. <br />
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GastroCare erhalten Sie hier im Internetshop oder unter Telefon 08067-8838880<br />
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<title>Durchfall, Kotwasser und Verdauungsprobleme</title>
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<description><![CDATA[Als Probiotika werden mikrobielle Futterzusätze bezeichnet, die das Gleichgewicht der Darmflora erhalten. Meistens handelt es sich um Laktobazillen, Bifidobakterien, Enterokokken und Hefen der Gattung Saccharomyces (Yea Sacc) . Probiotikas wurden häufig zur Behandlung von Durchfallerkrankungen in der Landwirtschaft eingesetzt. Eine Erhöhung der Leistung und bei Nutztieren auch der Produktivität st...]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Als Probiotika werden mikrobielle Futterzusätze bezeichnet, die das Gleichgewicht der Darmflora erhalten. Meistens handelt es sich um Laktobazillen, Bifidobakterien, Enterokokken und Hefen der Gattung Saccharomyces (Yea Sacc) . Probiotikas wurden häufig zur Behandlung von Durchfallerkrankungen in der Landwirtschaft eingesetzt. Eine Erhöhung der Leistung und bei Nutztieren auch der Produktivität stand hier zunächst im Vordergrund.
 In der Humanmedizin werden sie bei Gastroenteritiden, Kolitiden und auch nach Antibiotika- oder Strahlenbehandlung verabreicht. Auch das Wachstum von Helicobacter pylori konnte durch Probiotika gehemmt werden.
Als Grundlage der Wirkung von Probiotika wird die Konkurrenz um vorhandene Nährstoffe angenommen und auch die Veränderung des Darmmilieus durch Produktion von Stoffwechselmetaboliten sowie antimikrobiellen Stoffen. Bei den Stoffwechselprodukten handelt es sich vornehmlich um Laktat und flüchtige Fettsäuren. Als Hauptabbauprodukte sind hier Essig-, Propion- und Buttersäure zu nennen. Die Propionsäure erhöht die Darmperistaltik und nachfolgend die kapilläre Durchblutung sowie den Elektrolyttransport. Die Buttersäure dient der Ernährung der Darmepithelzellen. Insgesamt beeinflussen sie das Darmmilieu, was zur Reduktion pathogener Bakterien führt. Unter anderem produzieren die Laktobazillen Stoffe mit antimikrobieller Wirkung, wie z. B. CO2, Diazethyl, Bakteriozine und Wasserstoffperoxid. Die Bakteriozine hemmen das Wachstum anderer Bakterien. Es handelt sich hierbei um plasmidkodierte Proteine.
Ihre beste Wirkung entfalten sie bei neutralem pH-Wert. Probiotische Bakterien sind weiterhin in der Lage, Enzyme zu bilden, zu aktivieren oder zu hemmen. Offensichtlich wird die Bindungsfähigkeit der Bakterien an die Darmwand durch die pH-Wert-&Auml;nderung sowie durch Konkurrenz an den Rezeptoren empfindlich gestört. Die Probiotika regen das Darmepithel zur vermehrten Muzin- und Schleimsekretion an und produzieren selbst einen Schutzfilm. In dieser Schleimschicht sind die ortständigen Bakterien und Immunglobuline der Klasse A anzutreffen. Durch Zusammenlagerung von pathogenen Keimen mit Probiotika wird die Bakteriozinproduktion angeregt.
Probiotika stimulieren zusätzlich die unspezifische Immunabwehr und können zu einer vermehrten Aktivität von T-Killerzellen (T-Killerzellen vermitteln die zelluläre Immunantwort, d.h. sie zerstören körperfremde Zellen bzw. von Krankheitserregern befallene körpereigene Zellen und greifen auch körpereigene Zellen mit veränderter Oberflächenstruktur an) und Makrophagen (Fresszelle, die körperfremde Substanzen aufnehmen und verdauen kann) führen. Auch die Produktion von Immunglobulinen wird erhöht. <br />
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Die als Probiotikum für Pferde zugelassene Hefe Saccharomyces cerevisiae schafft durch Sauerstoffverbrauch ein ungünstiges Milieu für aerobe Bakterien. Dies führt zur Förderung der anaeroben Flora, die die Nährstoffverdaulichkeit insbesondere für Rohfaser deutlich erhöht. Bei Pferden mit Verdauungsstörungen, z. B. Enteritis oder Colitis konnte diese wirkungsvoll eingesetzt  werden. Auch transport- oder stressbedingte Durchfälle und Kotwasser konnten durch Probiotika deutlich reduziert werden.
Aus diesen Erkenntnissen heraus wird wieder deutlich, warum ein hochwertiges Mineralfutter für den Erhalt von Gesundheit und Leistung bei Pferden von so hoher Bedeutung sein kann. Gerade auch bei tragenden Stuten waren die Ergebnisse bei der anschließenden Milchleistung und er Entwicklung des Fohlens ausgesprochen positiv gegenüber Stuten, die kein YeaSacc erhielten.
Vorteile:

    Erhöhung der milchsäurenutzenden Bakterien<br />
    
    Reduzierung der michsäurebildenden Bakterien<br />
    
    Regulierung der Darmflora insb. Blinddarm und Dickdarm<br />
    
    Stabilisierung des ph-Wertes<br />
    
    bessere Rohstoff bzw. Faserverdaulichkeit<br />
    
    bessere Ca/P Verdaulichkeit<br />
    
    Reduzierung der Verdauungsstörungen<br />
    
    bessere Futterverwertung<br />
    
    Erhöhung der zellulolytischen Bakterien

NHC Yea Sacc Mikro (bei Durchfall, Blähungen, Magengeschwüren, nach Antibotikabehandlung oder Fressunlust) als Zusatz mit 100 % Probiotika. NHC Waterstop (Kotwasser), NHC Mineral Plus (hochwertiges Mineralfutter), NHC Rehe akut (bei akuter Hufrehe), NHC N-Sulin (Cushing) sind probiotisch angereichert.<br />
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(Quelle AVA Verlag Alläu GmbH - Sonderdruck Pferde Zucht und Haltung, Vetline, Fa. Alltech Fr. Dr. Roth)]]></content:encoded>
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