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Neu im Programm: Kräutermischungen von PerNaturam


1. Mai 09: Wissen Sie was eine Wiese ist?
Nein, Sie wissen es wahrscheinlich nicht. Nur wenn Sie älter sind als 40 Jahre, dann könnten Sie sich vielleicht noch daran erinnern.

Was hat man uns nicht alles über Natur- und Tierschutz in den letzten Jahrzehnten erzählt, wie viele Politiker und Umweltschützer haben sich damit profiliert. Aber langsam und schleichend hat die Landwirtschaft die Natur völlig verändert, so langsam, dass es kaum jemand bemerkt hat oder nicht bemerken wollte. Es gibt ein Buch „Der stumme Frühling“, das spielt auf die Vögel an,die nicht mehr singen, weil sie verschwunden sind. Kennen Sie den Gesang der Feldlerche noch? Es gibt noch einen anderen Frühling, der ist nicht nur stumm, der ist auch trist. So muss er auch heißen: Der triste Frühling. Er ist heute Realität.

Es gibt keine Blumen mehr


Wo sind sie geblieben? Die Rehmütter haben im Frühling ihre Kitze in den blühenden Wiesen zur Welt gebracht. Dort waren sie durch ihre vielen weißen Flecken, als wären sie selbst ein kleines Stückchen Wiese, getarnt und vor Räubern geschützt. Man konnte nahe an ihnen vorübergehen, ohne sie zu bemerken. So ist das nicht mehr. Auf diesen Grünäckern, die man heute als Wiesen bezeichnet, passiert genau das Gegenteil. Ein Rehkitz sticht sofort ins Auge, es ist nicht mehr getarnt, nicht mehr geschützt. Jetzt machen die Flecken erst so richtig auf das kleine Wesen aufmerksam. Das ist es, was wir meinen.

Aber das ist noch nicht alles

Jede Pflanze, die verschwunden ist, war ein kleiner Kosmos aus vielen tausend verschiedenen Lebensstoffen, von denen sich die Pflanzenfresser ernährten, von der Raupe, der Schnecke und der Maus angefangen bis zum Pferd, und die dann selbst als Beute von Fressfeinden ihre Lebenskraft weitergaben an den nächsten Organismus und so fort im großen Nahrungskreislauf. Was passiert, wenn man den Pferden diese Lebenskraft der Pflanzen, diese vielen Lebensstoffe, von denen es zigtausende in den vielen verschiedenen Pflanzen gibt, vorenthält?
Wenn man das Futter reduziert auf die Nährstoffe, also Eiweiße, Kohlenhydrate, Fette, Mineralien und Spurenelemente und allenfalls noch Vitamine? Was passiert, wenn man diese Stoffe zusätzlich noch durch technische Verfahren ihrer restlichen Vitalität beraubt, durch Hitze, hohe Drücke und chemische Zusatzstoffe? Was sind denn Futtermittel anderes als lebende Wesen oder Teile davon? Ist es etwa dasselbe, ob künstlich hergestellte Vitamine und anorganische Mineralien und Spurenelemente gefüttert werden oder solche aus Wiesenkräutern, also organische, die ein Pflanzenkörper hergestellt und in seine Strukturen eingebaut hat?
Wussten Sie, dass die meisten Pellets bei 180°C Dampfdruck hergestellt werden? Und dass beim Extrudieren Temperaturen weit über 100°C, ja sogar bis über 200°C entstehen können? Wussten Sie, dass die meisten Mineralfutter fast ausschließlich anorganische Mineralien enthalten, und dass nahezu alle Vitamine in den Futtern synthetisch hergestellt wurden?

Das ist ja noch nicht lange so

Bis vor wenigen Jahrzehnten waren die Wiesen ja noch in Ordnung, da gab es die Pflanzenvielfalt, es wurde erstklassiges duftendes Heu aus vielen Pflanzen eingelagert und nicht in Ballen gepresst. Es gab auch keine saure Heulage. Mit Hafer und Gerste wurden die Pferde Jahrhunderte lang versorgt. Wie konnten die das nur überleben? Und was nun? So wie junge Menschen nicht wissen, was eine bunte Wiese ist, so wissen viele auch nicht, was gesunde Pferde sind. Sie müssen sich ständig mit Krankheiten herumschlagen, als gehörten die selbstverständlich zum Pferd
Aber nicht die Krankheit ist der Normalzustand eines Pferdes, sondern Gesundheit. Viele Krankheiten, die man als modern bezeichnen könnte, gab es früher nicht oder doch nur sehr selten: Autoimmunerkranken, Cushing Syndrom, EMS, Diabetes. Eine Krankheit überlagert die andere, viele Stellen des Körpers sind betroffen, zeigen Symptome, die keiner Ursache mehr eindeutig zuzuordnen sind, alles verschwimmt, eine klare Diagnose ist nicht mehr möglich. Viel Arbeit für die Tierärzte. Von denen und der Pharmaindustrie erwartet man, dass sie Gesundheit verkaufen. Aber wenn man das Ziel nicht kennt, wie will man dann den Weg wissen. Ausprobieren? Mal dies Medikament und dann mal das, soll das denn die richtige Methode sein?

Die Natur weiß den Weg

Ihre Hinweise müssen wir beachten. Sie hat die Pferde über Millionen Jahre erhalten. Sie zeigt uns auch, was Pferde fressen. Wir Menschen haben die Pferde gezähmt und überall hin mitgenommen. So mussten sie sich an die Vegetation anpassen, die sie vorfanden, wohin es die Menschen verschlagen hat, von den Wüsten bis zum Hochgebirge, von den sumpfigen Llanos in Südamerika bis zu den Inseln am nördlichen Polarkreis. Und so verschieden, wie Klima und Böden waren auch ihre Futterpflanzen, aber artenreich war die Vegetation überall, wenn auch oft nur für wenige Wochen oder Monate des Jahres. Aber diesen Anpassungsprozess haben die Pferde geschafft. Viele verschiedene Rassen haben sich herausgebildet. Und von diesen Rassen gibt es in Deutschland eine ganze Anzahl. Aber alle werden mehr oder weniger gleich ernährt, stehen im Stall nebeneinander, bekommen dasselbe Fertigfutter, dieselbe langweilige Grasmischung - das Heu ist von denselben Gräsern - und jetzt auch noch Silagen und Heulagen, als wenn nicht schon genug Säuren im Körper entstünden.Kann das denn richtig sein?

Wildtiere sind ihre eigenen Ärzte

Vitus Dröscher hat mehrere Bücher veröffentlicht, in denen er über die Fähigkeit der Tiere berichtet, sich selbst mit Heilpflanzen zu kurieren. Das kann auch Ihr Pferd. Pferde fressen nicht einfach drauflos, dumm und dumpf. Sie suchen sich aus, was sie brauchen. Aber wenn es nichts mehr auszusuchen gibt, wie sollen sie sich helfen? Vielleicht konnten Sie mal beobachten, dass Ihr Pferd, wenn es Husten hatte und irgendwo Spitzwegerich sah - den gibt es hin und wieder noch - gierig davon gefressen hat. Spitzwegerich ist ein wirksames Hustenmittel. Oder bei Rehen: Wenn in der Umgebung eine Weide steht, wird die gezielt angesteuert und von den Zweigen gefressen. Viele andere Bespiele ließen sich finden. Aber unsere Pferde haben keine Chance mehr.

Genügsame Rassen leiden am meisten

Alle die Rassen, die aus Gebirgen stammen, aus Norwegen, von den nordischen Inseln oder aus Wüsten und Halbwüsten, sind schwer belastet durch säurebildende Pflanzen von sauren Böden; das sind vor allem eiweißreiche Gräser. Von ihrer Herkunft her sind diese Pferde an basische Böden angepasst, wo auch die entsprechenden Pflanzen wachsen, und nicht an die Grasäcker, die bei uns für Kühe landesweit ausgesät werden, damit sie mehr Milch geben. Diese Grasäcker haben das Landschaftsbild total verändert. Betroffen sind Isländer, Norweger, Ponys, Haflinger, Freiberger, Araber und Shagya Araber. Und sicher noch
einige andere Rassen.

entnommen aus: "Die Natur weiß den Weg - Ratgeber für die Pferdeernährung" Ausgabe 02/2009 der Firma PerNaturam V.O.F. Niederlande, c/o Grüner Weg 79, D-45731 Waltrop

Neu in unserem Programm:


Zur Ergänzung unseres unpelletiertem Mineralfutters NHC Mineral Plus - welches reich ist an organisch gebundenen Spurenelementen und Inhaltsstoffen nativen Ursprungs - empfehlen wir die kurweise Anwendung folgender Kräutermischungen der Firma PerNaturam:


 

Geschrieben von: NHC-Team am 01.05.2009