Michael Geitner holt sich die dicken Pferde auf den Hof
Michael Geitner konnte an seinem eigenen Pferd „Shorty“ und seiner schon älteren Haflingerstute Mira die Auswirkungen gut gemeinter Fütterung und Weideführung feststellen. Shorty bekam einen massiven Hufreheschub und Mira zeigte bereits erste Symptome eines „peripheren Cushing Syndroms“.
In enger Zusammenarbeit mit dem Inhaber der Firma
Beide Pferde sind heute nach 3 Monaten wieder voll einsetzbar und insbesondere die Stute Mira hat nach einer massiven kontrollierten Gewichtsreduktion zum aktiven Leben zurückgefunden. Die schlechten Blutwerte und die Symptome eines typischen EMS Pferdes sind völlig verschwunden. Mittlerweile wurde dieses Konzept an vielen weiteren Pensionspferden mit Erfolg umgesetzt.
Neue Studien aus den USA bestätigen die Beobachtung und Theorie des Trainers Michael Geitner und des Ernährungsberaters Thomas Kranz (NHC).
„Wir können bestätigen, was eine Reihe von Interventionsstudien über Pferde mit EMS bereits vermutet haben. Ein vorhandenes Equines metabolisches Syndrom lässt sich durch ein individuell abgestimmtes Fütterungs- als auch Trainingsprogramm weitestgehend zurückdrängen.“, berichtet Thomas Kranz von
Ab sofort stellt Pferdetrainer Michael Geitner auf der Rancho Alegre in Rechtmehring in Bayern Einstell-Plätze für verfettete Pferde zur Verfügung. Aufgrund der vergangenen Forschungen, Erfahrungen und Erfolge hat Geitner ein kompetentes Team zusammengestellt, dass sich um die vierbeinigen Patienten kümmert. Die Futteroptimierung der Pferde geschieht in Partnerschaft mit Thomas Kranz von der Firma
Hof-Hufschmied Christian Herrmann obliegt die Supervision der Hufbearbeitung während des Aufenthaltes der ein bis drei Monate auf der Rancho Alegre dauern kann und eine renommierte Pferdeklinik und die Tierärzte von NHC stehen für die analytische Diagnose und Notfallversorgung zur Verfügung.
Ein ausgeklügeltes Trainingssystem das Geitner jedem Neuankömmling verpasst, nimmt einen entscheidenden Einfluss auf den Pferdekörper: Auf dem Trainingsplan stehen Laufband und Dual-Aktivierung. Ein grasfreier Paddock, das tägliche Wiegen mit der hofeigenen Pferdewaage und ein individueller Ernährungsplan sichern den Erfolg. Anhand eines Passes in den täglich das Gewicht des Pferdes und weitere wichtige Parameter eingetragen werden, erhält der Besitzer einen Nachweis über die Rekonvaleszenz und Gewichtsreduktion seines Pferdes.
„Das konkrete Problem bei zu dicken Pferden ist die Gewichts-Reduktion“, erklärt Pferdetrainer Michael Geitner. „Eine Diät mit Heu ist immer nur ein Notfallprogramm und bietet dem Pferd keine artgerechte Ernährung und Versorgung mit den so dringend benötigten Vitalstoffen. Die können jedoch vom Laien leicht über- bzw. unterdosiert werden“. Besonders wichtig ist es, Fälle der Futterrehe von den Symptomen und Krankheitsbild des metabolischen Syndroms (EMS) und denen des peripheren Equinen Cushings Syndroms (ECS ) zu unterscheiden: „Wir sind keine Klinik und wollen deshalb bereits im Vorfeld wichtige Details mit dem Besitzer abklären. Dies ist dringend erforderlich um individuell auf die Bedürfnisse und das Krankheitsbild einzugehen. In erster Linie geben wir die Hilfestellung um dicke Pferde schlank zu machen“, erklärt Thomas Kranz von NHC. Wir bieten ein ausgefeiltes Ernährungs- und Bewegungsprogramm. Dicke Pferde benötigen eine ganzheitliche und umfassende kompetente Betreuung, damit keine lebensbedrohlichen Folgeerkrankungen wie Hufrehe oder Cushing beim Pferd auftreten.
Weitere Info können Sie direkt bei Michael Geitner unter kontakt@pferdefluester.de oder unter Telefon 08072-371536 anfordern.
© NHC - Unternehmensgruppe 2008
| Geschrieben von: ? am 06.03.2008 |
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