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F.A.Q.
1. Was kann ich tun, damit die Hufe wachsen?
2. Ist Kieselgur gut für die Hufe?

Was kann ich tun, damit die Hufe wachsen?
Mit einer weichen Zahnbürste sollte der Kronenrand einschließlich der Ballen regelmäßig mit Lorbeeröl (aus dem Reformhaus) massiert werden. Dies Fördert die Durchblutung immens und hilft beim Wachstum des Hufes. In einer englischen Versuchsreihe hat man bei 1000 Pferden unterschiedliche Behandlung- bzw. Fütterungskomponenten erforscht und die Pferde, die man regelmäßig am Kronenrand massierte und zusätzlich zufütterte zeigten die besten Ergebnisse.

Die Fa. NutriScience (Irland) bietet ein Ergänzungsfutter an, welches in der Zusammensetzung und Dosierung das Ungulat übertrifft und man mit der Menge länger auskommt, da hochkonzentriert, nichtpelletiert (man füttert nur 10 - 20 gr). Kostet 45 Euro und heißt FarriersChoice.

Ein weiterer Baustein ist das Silicium (Silecea, Kieselgur, Kerolith). Auch dieser Baustein fehtl oft und viele Pferde haben einen Mangel an Silicium. Damit das Silicium aber auch die Darmwand verlassen kann sollte es als Siliciumdioxid verabreicht werden....

Ist Kieselgur gut für die Hufe?

Kieselgur ist kein schlechter Zusatz (Sind auch Schalentiere drin - nur schon ein paar Millionen Jahre alt)

"Kieselgur (Diatomeen- oder Infusorienerde, Bacillarienerde, Bergmehl) ist ein in verschiedenen Feinheitsgraden erhältliches, weisses bis braunes Pulver, das aus Ablagerungen von Panzern abgestorbener Süss- und Meerwasserkieselalgen (Diatomeen; Ablagerungen aus Tertiär und Quartär), durch Glühen (800-900 °C) und Mahlen gewonnen wird. Das aufbereitete Kieselgurpulver besteht zu 85-90 % aus Kieselsäure und zu etwa 4 % aus Aluminiumoxid. Das Schüttgewicht beträgt wegen der vielen mikroskopischen Hohlräume nur 150-300 g pro Liter. Ein cm3 enthält über eine Milliarde Diatomeenpanzer. Die Fundstellen befinden sich in den USA, in Kanada, Australien, Italien Frankreich (Auvergne) und in Deutschland (Lüneburger Heide. Die Ablagerungen ereichen teilweise eine Höhe von 5-7 m."

Kieselgur sollte möglichst fein sein und der Lieferant sollte in der Lage sein den Grad der Schwermetallbelastung nachweisen zu können. Leider ist dies oft der Fall und auf der einen Seite habe ich eine wunderbaren "Magenstreichler" der darüber hinaus den ph Wert (abhängig von der Menge) im Magen reguliert und sogar eine Magen- Darmreinigende Funktion ausüben kann - auf der anderen Seite aber kann ich mein Pferd damit wiederum sehr belasten.

Ausserdem enthält es eine Menge von Mineralien (in sehr kleiner Mengen aber sehr breites Spektrum - ähnlich wie Seealgenmehl)

Mit Kieselgur wirst Du wahrscheinlich nicht den Druchbruch im Hufwachstum erreichen. Ein sinnvolle Ergänzung aber ist es allemahl.