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F.A.Q.
1. Mein Pferd hustet bekommt es das richtige Medikament?
2. Mein Pferd bekam V***Plus und hustet jetzt schon wieder?
3. Welche Aufgaben haben die Lungenh?archen?
4. Zwiebeln als Schleimlöser?
5. Was bewriken die Inhaltsstoffe von NHC Breath Powder?

Mein Pferd hustet bekommt es das richtige Medikament?

Atemwegserkrankungen sind bei Pferden sehr vielschichtig und genauso schwer ist es oftmals auch eine Diagnose. Nur eben genau dort liegt das Problem.

1. Habe ich Stall mehrere Pferde, die plötzlich Husten sollte mittels Biopsie Sektret entnommen werden und nach einem gemeinsamen evtl. Erreger gesucht werden. Hier stellt sich die Frage doch zunächtst ob es sich um einen infektiösen Erreger handelt oder ob hier evlt. die Qualität oder das Management der Fütterung Auslöser dafür ist.

2. Ein COB-Patient hustet in der Regel nur noch bei allergischen Reatkionen. Dämpfige Pferde erkennt man, wenn sie das schon lange sind an der sogenannten "Dampfrinne" die entseht weil sich der Muskel an der Bauchseite verstärkt, da die Pferde unter zur Hilfenahme des Muskels versuchen das geringere Lungenvolumen auszugleichen. Dämfpige Pferde husten in der Regel nicht mehr - bzw einmal kurz beim Antraben und sind deutlich in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Eine sichere Diagnose kann nur bzw. eigentlich nur über eine röntgologische Untersuchung vorgenommen werden. Da oftmals die verklebten Lungenspitzen keine Geräusche mehr machen.

3. Unverständlich, warum ein TA in Deinem Fall ein Mittel mit dem Wirkstoff Bromhexinhydrochlorid (z.B. Bisolvon) verabreicht. (zunächst dieser Wirkstoff ist rezeptfrei und kann auch über Apotheken/Internetapotheken beszogen werden. Gabe 0,3 mg Bromhexinhydrochlorid/kg Lebendmasse) Aber was macht Dein TA???

Diesen Wirkstoff setzt man ein, wenn die Tiere massive Schleimbildung haben, insbesondere bei Erkrankungen der oberen Atemwege. Darüber hinaus in Kombination mit VentiPlus - mir wird schleicht!!! Aufgrund einer Studie, die auch ein Tierarzt für Pferde kennen sollte muß nach Da Backer (1980a) aufgrund der geringen Verfügbarkeit und der kurzen Halbwertzeit der therapeutische Wert von Bromhexin bei Pferden in Frage gestellt werden.

4. Wurden Blutgaswerte genommen? Wäre im Moment sicher interessant!
5. Wurde eine Endoskopie vorgenommen?
6. Wurde Sekret untersucht
7. Kann eine Magenschleimhautreizung/Magengeschwür ausgeschlossen werden (In Verbindung mit Bromhexin sehr ungünstig)
8. Wurde das Heu/Stroh/Hallenboden untersucht
9. Können Lungenwürmer ausgeschlossen werden (letzte Entwurmung wann und womit?)

Genau hier muß vor der Therapie angesetzt werden, sonst behandelt man ins Blaue und kostet unnötiges Geld.


Mein Pferd bekam V***Plus und hustet jetzt schon wieder?
Also was ich so gar nicht verstehen kann ist, warum man während einer (schleimlösenden) Behandllung ins Sorge ausbricht, wenn das Pferd hustet. Das ist doch ein ganz normaler Vorgang der anzeigt, daß sich etwas tut. Der gelöste Schleim muss ja raus und das geht nur in dem das Pferd diesen am Besten  raushustet - denn bis Schleim gänzlich in der Lunge resorbiert wird dauert es Monate und meist lagert er sich nur in den feinen Lungenspizten ab und verklebt dort unwiderruftlich die Lungenspitzen (COB).

Warum V*** Plus? Ein tolles Zeug, 1 bis 2 Wochen hat man Ruhe, Dem Pferd geht es offensichltich gut und im Anschluß kommt wieder der Husten. Ventipulmin weitet in erster Linie die Bronchien und nimmt die Schwellungen von den Schleimhäuten. Während der V***gabe sollten Pferde nur mäßig bewegt werden da diese Kombination den Kreislauf belastet. Also die Lungenverästelungen werden weiter und der Schleim löst sich durch Inhalation oder Hustensaft. Nun der Schleim kann nur nach unten fließen und kommt jetzt durch V*** in die feinen Lungenspitzen - super und da liegt er nun. Gut - dort unten löst der Schleim keinen Hustenreiz mehr aus - aber das Lungenvolumen wird reduziert wenn das V*** seine Wirkung beendet hat.

Daher sollte neben der Inhalation ein schleimlösendes Produkt zugefüttert werden. Darüber hinaus organischer Schwefel in Verbindung mit Bioflavonoiden (diese Kombination aktiviert die Zilien (Lungenhärchen), die den Schleim nasalwärts transportieren und ein entsprechendes Trainingsprogramm (dies ist mega wichtig). 2 - 3 mal die Woche sollten die Pferde 20 Minuten flott longiert bzw bewegt werden (unausgebunden). Im Anschluss sollte das Pferd ca. 30 - 40 Minuten am langen Strick angebunden werden und am Besten füttert man einige Karoten oder gew. Heu vom Boden aus. Danach soltte das Pferd wiederum 2o Minuten flott bewegt werden (wenn geritten am langen Zügel - ohne Nasenriemen). Gerade in der zweiten Bewegungseinheit werden die Pferde verstärkt abhusten was aber gewollt ist. Der Schleim kommt raus.

(Diese Therapie sollte ca. 2 bis 3 Wochen vorgenommen werden. Solange die Pferde Fieber haben bzw. V*** Plus bekommen ist diese Therapie nicht geeignet Inhalieren immer vor der Bewegungstherapie).

Welche Aufgaben haben die Lungenh?archen?
Grundsätzlichen besteht die Aufgabe der Lungenhäarchen darin den Schleim in das Freie zu befördern. Sie sind also i.d.R. Aktiv. Bei Störungen des Immunsystems aber nimmt Ihre Tätigkeit deutlich ab.

Tief sitzender fester Schleim löst in den meisten Fällen keinen Hustenreiz mehr aus. Dies wird auch deutlich bei Pferden mit COB, die meist nur noch beim Antraben kurz einmal Husten und dann nicht mehr. Diese Pferde haben eher eine erhöhte Atemfrequenz nach kurzer Belastung und brauchen sehr lange um ihre Ruhewerte wieder zu erreichen. Auch ist ihre Leistungsbereitschaft stark herabgesetzt.

Antioxidantien (also auch Vitamin C) aktivieren die Zilien - aber Bioflavonoide tun dies wesentlich besser und in Kombination mit org. Schwefel (zB. MSM oder Methionin) sind sie unschlagbar.

Das wichtigste ist aber ein entsprechendes Training, welches auch ein abhusten oder ausprusten des Schleimes massgeblich unterstützt. Inhalationen können hier zusätzlich sehr hilfreich sein. Jeder Maßnahme sollte aber eine klare Diagnose vorrausgegangen sein. Pferde mit Fieber sollten nicht übermäßig bewegt werden.

Zwiebeln als Schleimlöser?

Leider stellt es mir die Nackenhaare auf, wenn man in einem Forum rät Zwiebeln zur hacken und einem Pferd zu geben. Ebenfalls die Theorie des Meerettichs, da dieser der über mehrere Tage verfüttert schmerzhafte Magenschleimhautreizungen und Magengeschwüre hervorrufen kann. Zweifelsohne haben sich Mischungen aus Zwiebel, Meerrettich, Honig usw. bei Menschen in Verbindung mit Atemwegserkrankungen gut bewährt. Man sollte aber wissen, dass Zwiebeln für Kleinsäuger und Pferde giftig sind. Kleine Mengen (hier sprechen wir von 20 Gramm könnten ernährungsphysiologisch etwas bewirken). Aber die Zwiebel alleine ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Als zwei bis maximal dreiwöchige Kur könnte nachfolgende Mischung angewendet werden. (Aber Zeit und Kosten übersteigen die angebotenen Ergänzungsfutter, die ernährungsphysiologisch weit mehr erreichen können, wenn mann die richtige Wahl trifft.)

15 gr Ingwer
2 Handvoll Schwarzkümmelpellets
5 gr Propolis gemahlen
40 gr Tafelmeerrettich aus dem Glas (kein Sahnemeerrettich!),tatsächlicher Anteil an Meerrettich darin unbekannt
200ml süßer Senf (falls sich keine Großpackung Senf auftreiben lässt, nehme ich nur 100ml und zusätzlich 20 gr Senfmehl gelb/schwarz)
20 gr Zwiebeln gefriergetrocknet (nie mehr, da Zwiebel für Pferde giftig ist!!!)
50 ml Honig

weitere Anfrage zu Zwiebeln:

Viele Futtermischungen haben Ihren Ursprung aus der Erkenntnis unterschiedlicher Inhaltstoffe verschiedener Kräuter und Früchte. In dem Thread wurde geschrieben "Zwiebeln" zu hacken. Daher habe ich davor gewarnt mehrere Zwiebeln zu hacken. 20 Gramm täglich sind relativ unproblematisch. Natürlich habe ich erwähnt, daß dieser Eigenmix in meinen Augen nicht ganz unproblematisch ist - aber kein Pferd wird davon sterben, wenn es für 2 bis 3 Wochen eine solche Mixtur bekommt. Ingwer wird bei vielen Pferdebesitzern ähnlich wie Teiufelskralle usw. dauerhaft gefüttert - da hätte ich ein Problem.  Wer sich also die Mühe machen will - für den habe ich diese Mischung eben mal aufgeschrieben. Ich persönlich (und das habe ich in meinem Thread erwähnt, würde es anders machen)

Reine Schleimlöser sind in meinen Augen Unsinn, da ein Großteil des Schleims gelöster Weise noch tiefer in die Lungenspitzen absacken wird. Ernährungsphysiologisch sollte eine Aktivierung der Zilien (Lungenhäärchen) erreicht werden. Diese Zilien transportieren nasalwärts (also Richtung Nase) den gelösten Schleim in das Freie. Da nach wissenschaftlichen Erkenntnissen eben gerade die Bioflavonoide diese Zilien stark aktivieren - für mich die bessere Alternative. (Schleimlöser nur über 3 - 4 Tage zu geben - wäre also völlig kontrovers, da sich der Schleim gelöster Weise nur noch tiefer in die Lungenspitzen absetzt. Das unterdrückt zwar den Hustenreiz, verklebt aber die feinen Lungenspitzen und reduziert die Atemfunktion langfirstig)

Ich denke, daß es Sinn macht, Ergänzungsfutter nicht mit Unsinnigen Zusätzen und Nebenerzeugnissen der Lebensmittelindustrie (Abfälle) zu vermischen damit wohlgeformt Pellets daraus werden. Klar ist doch, daß man ein Pulver mit ein wenig Wasser oder Öl oder Sirup in ein Kraftfutter untermischt, damit das Pulver nicht unten liegen bleibt - für den, der das noch nicht wußte sei es somit der Vollstandigkeit halber erwähnt. (Bereits vorgefertigte Flüssigprodukte sind zwar praktisch aber reduzieren die Wirkungsweise von Vitaminnen und deren Haltbarkeit ein einem Zeitraum von 6 Monaten auf bis zu 90 %)


Was bewriken die Inhaltsstoffe von NHC Breath Powder?
Bioflavonoide findet man vor allem im weißen Anteil des Fruchtfleisches von Zitrusfrüchten, Hagebutten und in der Schale der Aubergine.. Der Vorteil, sie sind auch in hoher Dosierung nicht toxisch und haben nach bestätigten ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen pharmakologische Wirkung. (Linderung allergischer Reaktionen wie Asthma, COB oder Heustauballergie; entzündungshemmend; elastischeres Binde- und Hautgewebe; Verbesserung der Blutzirkulation)

Bioflavonoide, auch Citrin, Hesparin, Flavone oder Rutin genannt wurden früher auch unter dem Namen Vitamin P bekannt.

Lt. Forschungsberichten (Zloch, Scarborough u.a.) fand man heraus, daß Bioflavonoide die Wirkung von Ascorbinsäure auf Skorbut verstärkt. Zloch stellte ein höhere Aufnahme von Vitamin C in Leber, Niere und Nebenniere fest. Da nach ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen Bioflavonoide die Integrität der Kapilarwände stärkt, schützen sie vor Infektionen insbesondere auch in den Atemwegen. Sowohl die gelben bis orangefarbenen Flavonoide als auch die roten bis blauen Anthocyan-Farbstoffe verschiedener Früchte besitzen eine Schutzwirkung vor freien Radikalen. Diese aggressiven Verbindungen führen zu Zellschäden, wenn sie durch Umweltgifte, Streß, Strahlung oder schlechtes Stallklima im Übermaß auftreten. Flavonoide bieten dagegen einen Schutz. Sie vermindern Schädigungen der DNS (Gene) und der Zellproteine, indem sie die schädlichen Oxidationsreaktionen in den Zellen abbremsen. Als Radikalfänger sind sie sogar den Vitaminen C, E und ß-Carotin überlegen, die eine ähnliche Wirkung haben und deshalb als antioxidative Vitamine bezeichnet werden. Eine gute Versorgung mit Flavonoiden kann deshalb vor vielen ernährungsbedingten oder umweltbedingten Krankheiten schützen.

z.B. NHC-Breath Powder enthält speziell aufeinander abgestimmte Heilpflanzen, deren zahlreiche Inhaltsstoffe neben der Bioflavonoiden durch ihr harmonisches Zusammenspiel mit dem hochdosierten Vitamin C und organischem Schwefel die Atemwege schützt und die körpereigenen Reparaturmechanismen unterstützen. Ein therapiebegleitender Trainingsplan erreichte selbst bei Pferden mit extremer Atmungseinschränkung (Dämpfigkeit) eine deutliche Verbesserung. Bereits nach zwei bis drei Tagen kam es zu vermehrter Schleimabsonderung. Die Pferde wurden 20 Minuten mittelstark bewegt und anschließend für 30 bis 40 Minuten pausiert. Im Anschluß wurden die Pferde nochmals ca. 20 Minuten mittelstark bewegt oder am langen Zügel geritten. Gute Ergebnisse erzielte man auch mit der Dual Aktivierung. Nach der zweiten Bewegungseinheit (also 10 min DA 5 min Pause, 10 min DA 30 min Pause und anschließend 5 min DA) wird hier eine 30 Minuten lange Pause eingelegt.

z.B. 800 Gramm NHC-Breath Powder (reicht für 25 – 50 Tage) kostet 34,80 Euro.